In diesem Jahr bringt Norton Systemworks Professional einige neue Komponenten mit, darunter ein neues Benchmark- und Diagnose-Tool sowie einen Prozess-Viewer, ähnlich dem Windows Task Manager. Da außerdem eine Vollversion von Norton Ghost 2003 und die Norton Utilities enthalten sind, kann man als Neuling mit Systemworks 2004 Professional als Basis-Utility-Paket nichts falsch machen. Wenn man allerdings schon im Besitz einer früheren Version von Systemworks ist, rechtfertigen die diesjährigen Verbesserungen die 70 Euro für das Upgrade nicht, da viele Komponenten unverändert geblieben sind. Fortgeschrittene Anwender sollten lieber zu System Mechanic 4.0 Professional von Iolo Technologies greifen, womit man dem Windows-Betriebssystemen wirklich auf den Zahn fühlen kann, ohne dass dies zu Lasten der Systemperformance geht.

Setup und Benutzeroberfläche

Die Installation oder Neuinstallation von Norton Systemworks 2004 Professional ist kein leichtes Unterfangen und kann recht zeitraubend sein. Bei einem ersten Versuch, ein Upgrade von Systemworks 2003 durchzuführen, gingen sämtliche Einstellungen verloren. Daraufhin wurde Systemworks vollständig deinstalliert und eine komplette Neuinstallation durchgeführt. Die Deinstallation von Systemworks verlief ohne Probleme, allerdings behauptete das Programm bei dem Versuch, einen Profilnamen im neuen Norton Password Manager anzulegen, dass der Name (derselbe wie bei der vorherigen Teilinstallation) bereits verwendet werde. Nach Rücksprache mit Symantec half ein manuelles Entfernen der Registry-Einträge der vorigen Installation, die von der Uninstall-Routine von Systemworks zurückgelassen worden waren.

Im übersichtlichen Hauptmenü von Systemworks kann man zwischen Utilities zum Aufräumen der Festplatte und zur Reparatur auswählen. Über ein separates Options-Menü kann man festlegen, welche Utilities nach dem Start im Hintergrund laufen und was jedes dieser Utilities tun soll. Leider lud Systemworks immer noch eine Reihe speicherfressender Programme beim Computerstart, obwohl alle speicherresidenten Utilities (Password Manager, Virus Auto-Protect, Smart Sweep etc.) deaktiviert worden waren. Um diese zu deaktivieren, war ein manueller Eingriff in die Startup-Datei der Windows-Systemkonfiguration erforderlich. Aber selbst dann läuft eine ausführbare Datei (SYMLCSVC) immer noch nach jedem Start des Rechners im Hintergrund. SYMLCSVC ist Bestandteil eines zentralen Lizenzservices zur Verhinderung von Software-Piraterie. Ansonsten hat diese Datei keine Funktion und kann gefahrlos deaktiviert werden, sofern man keine separate Speicherverwaltung benutzt.

Systemworks 2004 Professional startet merklich langsamer als seine Vorgänger. Auf mehreren Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen waren bei informellen Tests die Ladezeiten (ohne dass eines der im Paket enthaltenen Utilities im Hintergrund ausgeführt wurde) zwei bis drei Mal länger als die von Systemworks 2003.

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