Neue Camcorder mit 16:9-Format von Canon

1,33-Megapixel-Camcorder MVX200, MVX200i und MVX250i mit 16:9-Umschaltung ab 799 Euro

Canon präsentiert die neuen Camcorder-Modelle MVX200, MVX200i und MVX250i. Damit werden die Modelle MVX 100i und MVX 150i abgelöst. Die Nachfolger im Kompaktformat sollen – so Canon – um 40 Prozent kleiner sein, bei gesteigerter Funktionalität.

Der 1/4,5-Zoll-CCD-Chip in den drei Camcorder-Modellen schreibt Bilder mit effektiv 1,23 Megapixeln auf SD- oder MMC-Speicherkarten. Der von Canon entwickelte DIGIC-DV-Prozessor verarbeitet Video und Standbild simultan, aber auf getrennten Wegen. Der elektronische Bildstabilisator soll ein Stativ in vielen Situationen überflüssig machen. Mit dem großen CCD-Chip wird die Aufzeichnung von 16:9-Breitbildszenen möglich.

Das mit einer doppelseitig asphärisch geschliffenen Linse versehene Objektiv soll Bildfehler vermeiden und eine spezielle Linsenbeschichtung für die Unterdrückung von Reflexionen im Objektiv sorgen. Das 18fach-Zoom des MVX 250i unterstützt ein 360fach-Digitalzoom. Bei den Modellen MVX200(i) wird optisch 14fach und digital 280fach gezoomt.
Der Night Mode aller Modelle soll für Videoaufnahmen in der Dunkelheit bereits ab 2,5 Lux Beleuchtungsstärke einsetzbar sein, beim Super Night und Night+ Mode des MVX250i kann eine weiße LED-Hilfslampe zugeschaltet werden. Ein mechanischer Verschluss im Camcorder verspricht Fotografierergebnisse wie bei Still-Kameras ohne Überstrahlungen. Bilderserien mit drei oder fünf Bildern pro Sekunde sind ebenso möglich wie automatische Belichtungsserien. Drei Autofocus-Felder sind frei wählbar, und der Stitch-Modus soll helfen, auf einfache Weise Panoramafotos zu erstellen.

Der neue Printer-Share-Indikator zeigt optisch den erfolgreichen Anschluss an einen kompatiblen Computer oder kompatiblen Printer an. Automatisch wird entweder das Exif-basierte Ausdruckmenü gestartet oder das Menü zum Transfer von Dateien. Ein Druck auf den Printer-Share-Indikator startet dann die Übertragung. Videoszenen können als M-JPEG-Dateien aber auch auf die Speicherkarte übertragen werden (QVGA und QQVGA-Format) und stehen so schnell als E-Mail-Anhänge zur Verfügung. Für Webcam-Funktionalität sorgt die bidirektionale DV-Datenleitung in Verbindung mit der Canon DV-Messenger-Software. Diese übersetzt die Videoströme in Microsoft Windows Messenger kompatible Signale, die von jedem Windows XP-Rechner verarbeitet werden. Auch die Fernsteuerung der Kamera aus dem Rechner soll möglich sein. Anschlussseitig besitzen die i-Modelle digitale und analoge Eingänge.

Der MVX200 wird 799 Euro, der MVX200i 899 Euro und der MVX250i 999 Euro kosten. Alle drei Modelle sollen ab April im Handel erhältlich sein.

Info: Canon Deutschland

Test
Canon MVX250i

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