Ein Land, zwei PCs: Fujitsu Siemens hat sein Erfolgsmodell, den Scaleo 600 mit Athlon 64 für 999 Euro, abgespeckt. Dies betrifft vor allem den Prozessor – es handelt sich nur noch um das Modell Athlon 64 3000+ – sowie den halbierten Speicher. Neben dem Hersteller kann auch der Kunde sparen, nämlich exakt 100 Euro. Außerdem profitiert er von einem schnelleren DVD-Brenner.

Design

Der Deutschland-PC II steckt im gleichen Midi-Tower-Gehäuse wie sein Vorgänger auch. Das bietet ausreichend Platz für das Fujitsu-Siemens-Mainboard D1607 und eine Reihe von Erweiterungen, ohne zu viel Platz zu verschwenden. Dem Anwender stehen frontseitig zwei USB- und ein Firewire-Anschluss zur Verfügung, dazu Klinkenbuchsen für Stereo-Audio. Diese Ports verstecken sich hinter schwarzen Blenden.

Darunter findet man die beiden Laufwerke, einen Multiformat-DVD-Brenner für Schreiboperationen sowie ein Lese-Laufwerk. Ein dritter Schacht ist für spätere Ergänzungen frei.

Schließlich hat Fujitsu Siemens statt eines Floppy-Laufwerks einen Multiformat-Kartenleser eingebaut, der Memory-Stick, SD/MMC, Compact Flash Typ I und II sowie Smartmedia unterstützt. (Weil zwei der vier Kartenschlitze je zwei Formaten Platz bieten, nennt die gern übertreibende IT-Industrie so etwas auch 6-in-1-Cardreader.)

Neben dem Netzteillüfter besitzt das Gehäuse Luftlöcher – an der Rückseite, aber auch links und rechts unten. Obwohl das System ohne spezielle Maßnahmen zur Geräuschdämpfung ausgestattet ist, bleibt das Betriebsgeräusch angenehm unauffällig. Nur die Grafikkarte des Testsystems braucht eine laute Anlaufphase von etwa einer Minute, bis sie ihren normalen Geräuschpegel erreicht.

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