AVM ermöglicht VoIP mit herkömmlichen Telefonen

„Fritz Box Fon“ wird über Provider vertrieben und bietet Umschaltung zwischen Telefonnetz und Internet

AVM hat mit der „Fritz Box Fon“ ein Gerät vorgestellt, das Internet-Telefonie mit herkömmlichen Telefonen ermöglichen soll. Diese müssen hierzu an die Telekommunikations-Anlage mit integriertem DSL-Modem angeschlossen werden. Die Anschaffung neuer Telefonie-Hardware ist somit nicht mehr erforderlich. Zu haben ist die Hardware nur über Provider, die eine Voice over IP-Infrastruktur anbieten. In Deutschland bieten derzeit unter anderem Freenet und Sipgate Internet-Telefonie an.

Die Box verfügt laut dem Hersteller über ein integriertes Bandbreitenmanagement (Traffic Shaping) und soll so eine hohe Sprachqualität bei der Internet-Telefonie sichern. Während des Telefonierens müsse kein Computer eingeschaltet sein. Als DSL-Modem/DSL-Router verbinde sich die Box über Ethernet und USB PCs, Notebooks oder ein kleines Hausnetz mit dem DSL-Anschluss.

Mit der neuen Box könne wahlweise über das Festnetz oder das Internet telefoniert werden. Nach Anschluss an das Telefonnetz sollen die vorhandenen Telefone einsatzbereit sein. Alle bekannten Features von ISDN-TK-Anlagen sollen auch in dem neuen Gerät enthalten sein. Die Box biete auch eine automatische Fallback-Funktion auf eine Festnetzverbindung, falls eine Voice over IP-Verbindung einmal nicht zur Verfügung steht.

Mit einem speziellen Tastencode sollen Anrufe von Fall zu Fall ins Festnetz geleitet werden können. Mit einer integrierten Firewall soll die Box das Surfen sicherer machen. Für Serverdienste können gezielt einzelne Ports geöffnet werden.

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