Das ist das Material, aus dem so manches Mountain-Bike oder Rennrad ist: gebürstetes (und nicht farbig lackiertes) Aluminium. Asus betont die Coolness des Materials noch durch ein Touchpad, das sich nur durch eine umgebende Rille vom Chassis abhebt, und eine originelle Display-Aufhängung über zwei kurze Arme.

Da so das ausgeklappte Display die komplette rückseitige Leiste überdeckt, konnte Asus dort keine Ports anbringen. Stattdessen stecken diese unter einer Plastikabdeckung links. Rechts findet man außer dem optischen Slimline-Laufwerk (im Test: DVD-ROM/CD-RW) nur einen dritten USB für die Maus und eine Öffnung für ein Kensington-Sicherheitskabel. Eine Anordnung, die vor allem für Rechtshänder Sinn macht. Linkshänder könnten allzu oft im Kabeldickicht hängen bleiben, wenn sie etwa zwei USBs, TV-Ein- und Ausgang (für den eingebauten TV-Tuner), Firewire-Schnittstelle oder den Anschluss für einen externen Monitor (analoger VGA-Port) nutzen. Zum Glück ist auch das metallische Touchpad gut verwendbar.

Ganz so empfindlich wie ein gewöhnliches Touchpad ist die metallische Oberfäche nicht. Auch die Display-Aufhängung hat einen kleinen Nachteil, da das Gewicht des Bildschirms so über die zwei Hebel (die Ärmchen der Aufhängung) verstärkt auf die Gelenke wirkt und eine schwungvolle Bewegung leichter als sonst den ganzen Bildschirm nach hinten kippt. Gewiss kein tragischer Faktor, aber doch ein kleiner Preis, mit dem man das ungewöhnliche Design erkauft.

Zuletzt nutzt Asus auch die Frontblende, und zwar für eine Reihe von Audio-Anschlüssen (In, Out, S/PDIF) sowie durch ein Lochgitter abgedeckte Statusleuchten, die bei einem Prototyp noch blau waren, beim Testgerät aber orange leuchten.

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