Mit dem Design dieses Triband-Handys, das durch seine „zwei Vorderseiten“ besticht, hebt sich Sony Ericsson bereits seit einigen Modellgenerationen von der Masse ab. Mit einer klassisch in drei verschiedenen Silbertönen gehaltenen Oberfläche ist dieses Gerät ein Blickfang und die passenden animierten Icons können selbst den anspruchsvollen Nutzer zufrieden stellen.

Der größte Teil der Telefonseite wird von einem 1,8 Zoll großen und mit 176 mal 220 Pixel auflösenden TFT-Display mit 65.000 Farben in Anspruch genommen. Es weist eine ähnliche Farbtiefe wie seine Vorgänger auf, bietet aber zusätzlich eine höhere Auflösung, so dass auch Text gestochen scharf erscheinen. Ein verbesserter Joystick befindet sich unterhalb des LCDs. Verfasser von Kurzmitteilungen können über die klar bedruckten und hinreichend abgesetzten Tasten erfreut sein, die schnelles Messaging ermöglichen.

Auf der Kameraseite wirkt das K700i wie eine Sony-Digitalkamera. Die oben angeordnete Linse wird vom Spiegel für Selbstportraits, dem Foto-Licht und dem Lautsprecher eingerahmt. Die Akku-Abdeckung aus gebürstetem Aluminium in einem etwas dunkleren Farbton rundet hier das Bild ab.

Funktionen

Erwähnenswert ist vor allem das weiter verbesserte Benutzerführung. Nach dem Einschalten wird man von einem Assistenten in wenigen einfachen Schritten durch das Setup geführt. Das K700i liefert außerdem nützliche Tipps zur Beschleunigung bestimmter Aufgaben. Besonders die höhere Geschwindigkeit beim Messaging fällt auf. Während des Tests trübten gelegentliche Hänger den positiven Gesamteindruck.

SMS-Signale früherer Modelle wurden stumm geschaltet, wenn man das Textfenster nach dem Lesen einer Nachricht geöffnet ließ. Dieses Problem wurde inzwischen zwar korrigiert, doch stehen immer noch nur die sechs voreingestellten SMS-Töne zur Verfügung. Allerdings lassen sich MP3- oder MIDI-Dateien problemlos zu den Alarm- oder Klingeltönen hinzuzufügen.

Der Hauptkritikpunkt bei diesem Gerät ist wohl der nicht erweiterbare Speicher. Um diesen Mangel auszugleichen, steckt im K700i ein riesiger interner 41-MByte-Speicher – vermutlich der größte, den es zur Zeit in einem Handy gibt. Das entspricht ungefähr zehn MP3-Tracks für den Weg zur Arbeit. Aufgrund der Platzbeschränkung muss man aber ständig mit dem Speicherplatz für Musik und Fotos haushalten. Daten können über Infrarot und Bluetooth ausgetauscht werden. Optional ist auch ein USB-Kabel erhältlich.

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