Digitales Fernsehen vor dem Durchbruch

Isuppli: Mangel an High-Definition-Content behindert Ausbreitung

Das digitale Fernsehen steht rund um den Globus in den Startlöchern. Zum großen Durchbruch fehlt allerdings eine adäquate Versorgung der Konsumenten mit Sendungen in High-Definition-Qualität (HD), bemängeln Experten des kalifornischen Marktforschungsinstituts Isuppli. Laut den Marktforschern soll mit einer steigenden Anzahl von hochauflösenden Fernsehsendungen auch die Nachfrage nach digitalen TV-Geräten anschwellen. Im positiven Fall soll die Zahl der verkauften Digitalfernseher mit einer jährlichen Wachstumsrate von 41,8 Prozent bis zum Jahr 2009 auf 127,3 Millionen klettern. Im vergangenen Jahr gingen weltweit rund 22 Millionen Digitalfernseher über die Ladentische.

Der Weg für den Durchbruch des digitalen Fernsehens ist bereitet, berichtet das asiatische Branchenportal DigiTimes. Mittlerweile haben bereits einige Länder rund um den Globus Fristen für den vollständigen Wechsel zum digitalen Fernsehen gesetzt. Kunden können bei der Wahl ihres Fernsehers unter einer Reihe von Display-Technologien wählen. Die Preise für die Geräte befinden sich seit Monaten auf dem Sinkflug. In den USA etwa senden derzeit 1.491 Fernsehstationen in 211 Märkten digitale Signale. Allerdings kommt derzeit die Mehrzahl des Contents im Standard-Definition-Format daher, das zwar eine bessere Qualität als die herkömmlichen analogen Übertragungen bietet, aber nicht an die HD-Qualität herankommt.

Laut Isuppli ist eine höhere Verfügbarkeit von HD-Inhalten für den Durchbruch des digitalen Fernsehens aber unabdingbar. Nur so könne der Konsument dazu angeregt werden, sein Geld für die teureren Digitalfernseher auszugeben. Derzeit beschränken Bedenken der Betreiber die Anzahl der HD-Sendungen. Ein steigendes Bewusstsein für Content-Piraterie sowie die Einführung von Digital-Rights-Management-Systemen könnten diese Bedenken aber zerstören, so die Marktforscher.

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