Der MP 120 von Oregon Scientific ist der erste wasserdichte und schwimmfähige MP3-Player auf dem Markt. Laut Hersteller kann man mit dem MP3-Player bis zu einem Meter tief tauchen, ohne dass das Gerät dabei Schaden nimmt. Leider besitzen die mitgelieferten Kopfhörer eine schlechte Klanqualität, die Funktionstasten sind außerdem schwerfällig in der Bedienung.

Design

Der MP 120 kommt in einem robusten, gummierten Gehäuse. Das membranartige Bedienfeld besteht aus sechs extrem schwergängigen Tasten. Anwender sollten von Anfang an die Tastenbelegung auswendig lernen, da die winzigen, abgesetzten Symbole nur mit großer Mühe zu erkennen sind. Der Druckpunkt muß jeweils exakt gewählt werden, sonst sprechen die Tasten erst gar nicht an.

Um den Text in dem kleinen Display lesen zu können, braucht man entweder sehr gute Augen oder aber eine Brille. Zwar verbessert die hellblaue Hintergrundbeleuchtung die Lesbarkeit etwas, dennoch muss man sich anstrengen, um überhaupt etwas entziffern zu können.

Anders als normalerweise üblich werden die Kopfhörer nicht per Klinkenstecker angesteckt, sondern an der Unterseite des Players angeschraubt. Dies ist offensichtlich notwendig, damit das Gerät auch wirklich wasserfest ist. Der USB-2.0-Anschluss befindet sich ebenfalls unter der Abdeckung. Daher muss der MP 120 immer erst aufgeschraubt und auseinander genommen werden, um Musikdateien laden zu können. Dies verkompliziert den Datentransfer unnötig.

Da es keinen Netzteil-Anschluss gibt, muss der interne Akku über den USB-Anschluss aufgeladen werden. Das heißt, dass man Abdeckung und Kopfhörer regelmäßig entfernen und wieder anbringen muss – eine Aufgabe, die schnell zur lästigen Pflicht werden kann.

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