Lexmark: Millionenschaden durch unnötige Ausdrucke

34 Prozent lesen ihre Mails lieber auf Papier als auf dem Bildschirm

Deutsche Unternehmen werfen jedes Jahr 169 Millionen Euro in den Müll – wenn man einer vom Druckerhersteller Lexmark in Auftrag gegebenen Studie glauben darf. Demnach wandern häufig Office-Dokumente ungelesen in die Ablage P und verursachen damit einen hohen finanziellen Schaden.

Die Studie hat europaweit in Unternehmen das Verhalten der Mitarbeiter beim Drucken und Kopieren von Dokumenten untersucht. „Die Untersuchung ergab, dass in Deutschland immerhin 6 Prozent der am Arbeitsplatz erstellten Ausdrucke und Kopien nicht benötigt werden und ungelesen im Papierkorb verschwinden“, so Lexmark. Dies entspreche zusammengenommen für deutsche Unternehmen einem Kostenvolumen von mindestens 169 Millionen Euro im Jahr. Lexmark unterstellt dabei Ausdruckkosten von einem Cent pro Seite.

„Aus ökologischer Sicht bedeutet dies, dass allein für in Deutschland unnötig erstellte Ausdrucke jährlich fast 500.000 Bäume gefällt werden“, so Lexmark. Deutlich sorgloser seien aber die Mitarbeiter in Italien und England, die 17 Prozent aller von ihnen getätigten Ausdrucke als unnötig beschreiben. Die Deutschen produzierten mit nur 6 Prozent unnötigen Ausdrucken und Kopien am wenigsten Abfall.

Kurios: Immerhin 15 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass sie „alles ausdrucken, was sie geschickt bekommen“. 34 Prozent der Befragten in Deutschland drucken ihre E-Mails zum Lesen grundsätzlich aus.

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