Der MVX45i von Canon bietet beeindruckende Features wie manuelle Belichtungssteuerungen, einen optischen Bildstabilisator und kameraähnliche Foto-Merkmale. Bei schwachem Licht allerdings hat das Gerät seine Schwächen. Für Anwender, die ihre Aufnahmen überwiegend im Freien machen wollen, empfiehlt sich eher der günstigere MVX40. Bis auf den etwas verringerten Zoom-Bereich ist er ansonsten fast identisch.

Mit seinem sperrigen Design und einem Gewicht von 530 Gramm passt der Canon MVX45i nicht wirklich in die Jackentasche, dafür lässt er sich leicht in einer Handtasche oder im Rucksack verstauen. Größe und Gewicht lassen die Kamera professioneller erscheinen als andere Geräte derselben Preiskategorie.

Die Steuerelemente des Camcorders sind relativ leicht zu verstehen und zu bedienen. Der Zoomhebel, die Einschalt- und die Band- bzw. Kartentasten sowie andere Steuerelemente befinden sich rechts am Gerät. Bei einigen anderen Funktionen folgt Canon jedoch seinem Powershot-Design und bietet das bekannte Modus-Einstellrad, mit dem sich einfach zwischen Automatik-, manuellem, Prioritäts- und Landschaftsmodus hin- und herschalten lassen kann. Häufig verwendete Optionen wie Weißabgleich, Farbsättigung oder Schärfe können mit einer weiteren Funktionstaste aufgerufen werden.

Die Menütaste liegt hinter dem LCD-Bildschirm. Dadurch ist der Menüeinsatz mittels Sucher – etwa um den Akku zu schonen – ein wenig zu mühsam. Außerdem behindert ein geöffneter LCD-Bildschirm Sicht und Zugang zur Funktionstaste des MVX45i und zum Jog Dial, mit denen man durch die Bildschirmmenüs navigiert. Diese Steuerfunktionen hätte man besser auf der Kamerarückseite anbringen sollen.

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