Die Benutzeroberfläche dieser überzeugenden Aktualisierung ist komplex, jedoch gut organisiert. Macromedia hat doch tatsächlich auf die Kritik an der Vorgängerversion reagiert. Jetzt erlaubt es eine Erweiterung der Benutzeroberfläche, verschiedene Bereiche von Webseiten zur näheren Begutachtung heranzuzoomen. Lineal-Hilfslinien machen es leichter, Elemente auf einer Seite auszumessen; Codeabschnitte können ausgeblendet werden, Verschachtelungen und farbige Markierungen erleichtern die Identifikation von CSS-Elementen.

Dreamweaver 8.0 erlaubt, auf mehreren Sites veröffentlichte XML-Kanäle per Drag-and-Drop zu bewegen. Aber nicht jeder Benutzer benötigt wirklich alle in Dreamweaver enthaltenen Funktionen. Amateur-Webdesigner sollten sich an einfachere Software wie Homesite oder Microsoft Frontpage halten. Adobe-Experten sollten Golive CS2 in Betracht ziehen, das gut mit Adobe Creative Suite 2.0 kooperiert. Trotzdem macht die relativ niedrige Aktualisierungsgebühr von 277 Euro für Dreamweaver 8.0 die Entscheidung für professionelle Anwender von Dreamweaver MX 2004 oder früherer Versionen zum Selbstgänger. Man kann Dreamweaver 8.0 auch im Paket mit dem 1159 Euro teuren Macromedia Studio 8.0 erwerben, ein Upgrade für Besitzer einer früheren Studio-Version kostet 521 Euro.

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