Wenn man das D50-Gehäuse aus Kunststoffguss in der Hand hält, ist vom günstigen Preis nichts zu spüren. Das Gehäuse ist zwar solide und ausbalanciert genug, um es in einer Hand zu halten. Aber man wird die Kamera wahrscheinlich eher wie eine traditionelle Spiegelreflexkamera halten, wobei man die linke Seite der Kamera mit zwei Fingern um den Zoomeinstellring stützt, während die rechte Hand den Griff hält. Während der rechte Zeigefinger über dem Auslöser schwebt, kann man mit dem Daumen bequem das Einstellrad bedienen.

Oben auf der Kamera befinden sich das Status-LCD, der Auslöser, der Ein-/Ausschalter sowie die Tasten für Belichtungsausgleich und Selbstauslöser. Die Anordnung der Bedienelemente kann anfangs etwas verwirrend sein, wenn man bereits andere Nikon-Spiegelreflexkameras benutzt hat. Die Belichtungsfunktionen des einzigen Einstellrades ändern sich je nach verwendetem Modus, daher bedarf es schon einiger Übung, wenn man Einstellungen ändern will, ohne das Auge vom Sucher zu nehmen.

Bei der Belichtungspriorität und im manuellen Modus stellt man mit dem Rad die Verschlusszeit ein. Um im manuellen Modus die Blende einzustellen, muss man eine EV/Blende-Taste neben dem Auslöser gedrückt halten, während man an dem Rad dreht. Wenn man mit der Blendenpriorität arbeitet, stellt man mit demselben Rad den F-Stop ein. Im vorprogrammierten automatischen Belichtungsmodus wählt man mit dem Rad alternative Kombinationen aus Verschlusszeit und Blende, welche dieselbe Belichtung bewirken. In den vorprogrammierten Modi für Belichtungs- und Blendenpriorität verwandelt die EV-Taste das Einstellrad in ein Bedienelement zur Einstellung des Belichtungsausgleichs.

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