Der ansehnliche Benq FP91E bietet verschiedene Extras, darunter eingebaute Lautsprecher und Voreinstellungen für die Bilddarstellung. Abstriche müssen aber bei Bildqualität und Einstellungsoptionen gemacht werden und rechtfertigen nicht einen Verkaufspreis von 370 Euro. Benutzer, die sich eine bessere Performance und mehr Möglichkeiten zur Kalibrierung wünschen, sind mit dem LG Flatron L1981Q oder dem etwas farbloseren Dell Ultra Sharp 1905FP besser bedient.

Das matt strukturierte, silberfarbene Kunststoffgehäuse des Benq FP91E mit einer blau leuchtenden Ein-/Austaste in der Mitte der unteren Umrandung sieht beruhigend zeitgenössisch aus und zeichnet sich durch eine ansprechende Verarbeitung aus. Die obere und die seitlichen Umrandungen sind schmal genug, um das Auge nicht abzulenken, die untere Umrandung ist breit genug, um zwei eingebauten 2-Watt-Lautsprechern Unterkunft zu bieten. Die sechs Steuertasten und eine Kopfhörerbuchse wurden außer Sicht an der Unterkante des Displays platziert. Winzige, in die Umrandung geprägte Symbole geben ihre Funktionen an. Die Navigation im Bildschirmmenü ist einfach (wenn man sich erst einmal damit vertraut gemacht hat), und die i-Key-Taste startet ein Testmuster, um das Display zu kalibrieren, wenn es über ein Analogsignalkabel angeschlossen wird. Diese Taste dient außerdem der automatischen Einstellung. Mit der Modus-Taste kann der Benutzer zwischen den voreingestellten Helligkeits- und Kontrastmodi für Filme, Fotos und standardmäßigen Gebrauch wechseln.

Das Display bietet nur wenige Verstellmöglichkeiten. Das Panel kann etwa 30° nach hinten und 5° nach vorn gekippt, jedoch nicht in der Höhe verstellt werden. Da der Abstand bis zum Tisch nur etwa 5 cm beträgt, werden die meisten Benutzer einen Monitorständer benötigen. Die Rückseite beherbergt Analog- und Digitalanschlüsse sowie einen PC-Audioanschluss (alle drei Kabel sind im Lieferumfang enthalten). Das Einstecken der Kabel kann sich allerdings auf Grund des begrenzten Spielraums als tückisch erweisen. Die Kabel können durch die Öffnung im Standfuß – und somit außer Sicht – geführt werden. Der runde Standfuß ist sehr stabil.

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