Mit der Optio S5z, welche die beliebte Optio S5n ersetzt, die ihrerseits ein Ersatz für die S5i war, setzt Pentax seine Reise durch das Alphabet fort. Wiederum besteht die hauptsächliche Veränderung in der Größe des LCD, die von 46 mm (1,8 Zoll) bei der S5i auf 51 mm (2,0 Zoll) bei der S5n auf jetzt bei Kameras vorherrschende 64 mm (2,5 Zoll) bei der S5z zugenommen hat. Damit ist sicherlich das Ende der Serie erreicht. Allerdings lässt nicht nur die Bezeichnung mit dem Buchstaben „z“ wenig Raum für weitere Upgrades, sondern es ist auch schwer vorstellbar, wie es physisch möglich wäre, diese kleine Kamera mit einem noch größeren Bildschirm zu versehen.

Zu den weiteren Veränderungen gehören der Ersatz der Andockstation der Optio S5n durch ein einfaches Akkuladegerät und eine neue Kommentarraumfunktion, bei der entlang des unteren Randes des Fotos ein Streifen frei bleibt, so dass man handgeschriebene Anmerkungen hinzufügen kann.

Design

Mit Abmessungen von 83 x 55 x 22 mm ist die Optio S5z 3 mm höher als die S5n, es ist jedoch immer noch möglich, sie hinter einer Kreditkarte zu verstecken. Mit Batterie und eingesetzter SD-Karte wiegt die S5z 124 Gramm. Es ist zu beachten, dass Pentax der Kamera keine Speicherkarte beilegt. Daher sollte man den Kauf einer SD-Karte von mindestens 128 MByte in das Budget einplanen. Wenn Sie Videos aufnehmen wollen, benötigen Sie eine schnelle 512-MByte oder 1-GByte-Karte.

Das 64-mm-LCD nimmt den größten Teil der Rückseite ein und lässt nur einen schmalen Streifen an der rechten Seite für die übrigen Bedienelemente frei. Folglich sind sämtliche Tasten sehr klein, wobei die kleinste gerade einmal einen Durchmesser von 2,5 mm hat. Aus diesem Grunde gefiel die Benutzung der vier separaten Richtungstasten um die zentrale OK-Taste herum eher als ein 5-Wege-Kippschalter. Es gibt nur eine Stelle, wo man seinen Daumen ablegen kann, und das ist etwa ein Drittel die rechte Seite abwärts. Alles, was Pentax als Griff bietet, sind fünf winzige Gummipunkte. Die Vorderseite aus einer Aluminiumlegierung ist stilvoll, doch rutschig, so dass man besser immer die mitgelieferte Handgelenkschlaufe benutzt – ansonsten riskiert man, dass die Kamera herunterfällt.

Das große LCD ist hell und kontrastreich, wodurch es selbst im Freien zu gebrauchen ist, auch wenn es bei hellem Sonnenschein von Vorteil wäre, einen optischen Sucher zu haben. Obwohl das LCD erheblich größer ist als bei der S5n, ist die Auflösung unverändert geblieben, so dass man nicht mehr Details sieht – nur das Bild ist größer.

Es ist enttäuschend, dass die Andockstation der S5n durch ein einfaches Akkuladegerät ersetzt worden ist. Die neue Zusammenstellung ist besser für Reisende, weil sie weniger tragen müssen, doch für den täglichen Gebrauch ist sie nicht komfortabel. Bei der S5n wurde die Kamera einfach in den Docking-Station gelegt, um den Akku aufzuladen; jetzt muss man den Akku herausnehmen, ihn in das Ladegerät stecken und dann daran denken, ihn zurück in die Kamera zu stecken, bevor man das Haus verlässt.

Es ist erfreulich zu sehen, dass Pentax die tollen Gleitklappen beibehalten hat, die den USB-Ausgang und den Gleichstromeingang schützen. Sie sehen gut aus, sind nicht so umständlich wie Gummiabdeckungen, und es macht nicht den Eindruck, als ob sie schnell brechen oder verloren gehen können.

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