Die Bedienungsanleitung für die JVC GR-X5 stellt fest: „Die kommerzielle Nutzung ohne entsprechende Genehmigung ist verboten.“ Es ist zwar nicht klar, wie JVC dieses Verbot durchsetzen will, aber das damit zum Ausdruck gebrachte Selbstvertrauen wird deutlich. Waren doch 3-Chip-Kameras bislang teure Geräte, die sich nur Profis oder ambitionierte Hobbyfilmer geleistet haben. Die GR-X5 ist dagegen eine relativ erschwingliche 3-Chip-Kamera für Normalbenutzer.

Theoretisch liefern drei Chips eine bessere Bildqualität als nur einer, außerdem werden Fotos besser, sodass das Gerät es mit Digitalkameras aufnehmen kann. Die Vermutung liegt nahe, dass 1-Chip-DV-Kameras inzwischen an einem Punkt angelangt sind, wo mit ihnen nicht mehr allzu viel Geld zu machen ist. Viel kleiner kann man sie nicht machen, und auch die Qualität verspricht kaum noch besser zu werden. Die Hersteller mussten zu drei Chips wechseln, um noch spürbare Verbesserungen bieten zu können.

JVC preist die GR-X5 als „modernste Kamera für Digitalmedien an“, als eine Art Schweizer Taschenmesser, das alle Wünsche der Verbraucher in Sachen Bilderproduktion erfüllen soll, seien es Videos oder Fotos. Zu einem durchschnittlichen Preis von 1200 Euro wäre dies ein teurer Camcorder oder eine teure Digitalkamera, aber sollte sie wirklich beide Funktionen erfüllen, ist der Preis durchaus gerechtfertigt.

Der GR-X5 wurde ein durchaus eigenes Gesicht verliehen: Sie ist ein Hybridmodell mit Features und Designelementen sowohl von Videokameras als auch von Fotoapparaten. Auf beiden Gebieten zählt sie zwar nicht zur Spitzenklasse, aber für alle, die nach einer Universalkamera suchen, ist sie womöglich genau das Richtige.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Kamera für Videos und Fotos: JVC GR-X5

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *