Klein, aber oho: Die besten Handheld-Games im Überblick

Die Akkus von PlayStation Portable, Nintendo DS und Game Boy Advance sind hoffentlich bis zum Anschlag geladen? Gut. Denn es gibt viel zu tun. Nintendos schrecklich nette Hundewelpen-Simulation „Nintendogs“ war nur die Speerspitze einer ganzen Meute erstklassiger mobiler Spaßbringer, die Handheld-Fans den Herbst versüßen – allen voran die nachfolgenden sechs Games, die jeden Cent wert sind.


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Die Akkus von PlayStation Portable, Nintendo DS und Game Boy Advance sind hoffentlich bis zum Anschlag geladen? Gut. Denn es gibt viel zu tun. Nintendos schrecklich nette Hundewelpen-Simulation „Nintendogs“ war nur die Speerspitze einer ganzen Meute erstklassiger mobiler Spaßbringer, die Handheld-Fans den Herbst versüßen – allen voran die nachfolgenden sechs Games, die jeden Cent wert sind.

Große Schlachten auf kleinem Display: „Advance Wars: Dual Strike“ richtet sich vornehmlich an Hardcore-Strategen.
Bild von: Nintendo

Advance Wars: Dual Strike (Nintendo, NDS, 40 Euro)

„Wer zuerst schießt, gewinnt“ – klingt simpel, ist aber eine der wichtigsten Strategien in Nintendos neuem NDS-Titel, der nun die Nachfolge seines grandiosen GBA-Vorgängers „Black Hole Rising“ antritt. Am altbewährten Spielprinzip hat sich kaum etwas geändert – zum Glück. Denn das rundenbasierte Taktieren kann erneut für Wochen an die kleinen Displays fesseln. Veteranen, die sich bereits im Vorgänger zahlreiche Orden verdient haben, finden sich sich trotz der Touchscreen-Steuerung sofort zurecht. Auf Neueinsteiger wartet in der ebenso umfangreichen wie grandiosen Solokampagne ein gelungenes Tutorial, das schrittweise in die hohe Kunst des rundenbasierten Handheld-Krieges einweiht. Darin lernt der User auch den Umgang mit den Spezialfähigkeiten der Befehlshabenden (fortan bieten zwei Generäle ihre Dienste an) und rund 25 Truppentypen (vom Aufklärer bis zum Schlachtschiff), die allesamt ihre Vor- und Nachteile haben. Neu, aber unbedeutend: Dank der beiden Bildschirme lassen sich nun zwei Schlachten gleichzeitig schlagen. Zudem spendierte Nintendo dem DS-Ableger ein paar exklusive Spielmodi – inklusive Survival- und Echtzeit-Geplänkel. Während diese eindeutig unter die Kategorie „nette Dreingabe“ fallen, rockt die Mehrspielervariante gewaltig: Bis zu vier Strategen ziehen dank WiFi-Support drahtlos gegeneinander zu Felde.


Freudenfest für Oktan-Junkies: „Burnout Legends“.
Bild von: EA

Burnout Legends (EA, PSP, 50 Euro)

Burnout Legends ist keine Begleiterscheinung der aktuellen PS2- und Xbox-Raserei „Burnout Revenge“, sondern vielmehr ein Sammelsurium der besten Ideen aus den vorangegangenen Oktan-Orgien. Bei derben Verfolgungsjagden, Massenkarambolagen, Road-Rage-Rennen und unzähligen anderen Spielmodi dürfte das Herz virtueller Bleifüße höher schlagen. Wahnwitzig das Tempo, mit dem die Boliden über den Bildschirm sausen und sich durch den Gegenverkehr schlängeln: Wie seine Konsolen-Vorgänger lebt auch „Burnout Legends“ vom Geschwindigkeitsrausch. Knifflig: Gezielte Rammaktionen gegen die Konkurrenz, Takedowns genannt, verkommen aufgrund der etwas schwammigen Steuerung zur Glückssache. Dafür rocken die Musikuntermalung und 3-D-Grafik so ziemlich alles weg, was sich derzeit noch auf Sonys Handheld tummelt. Und dank zahlloser freischaltbarer Karren und Strecken legt man „Burnout Legends“ nicht so schnell zur Seite.



Gib Vampiren und Dämonen keine Chance: „Castlevania“ bietet jede Menge Action.
Bild von: Konami

Castlevania: Dawn of Sorrow (Konami, NDS, 40 Euro)

Castlevania: Dawn of Sorrow greift die Geschichte von Soma Cruz aus dem GBA-Vorgänger „Aria of Sorrow“ (2003) auf. Dieses Mal muss der grauhaarige Held einen mysteriösen Kult davon abhalten, Oberspitzzahn Dracula zu neuem Leben zu erwecken. Dazu streift er durch ein riesiges Schloss, das er zunächst von allerhand untoten Untertanen säubern muss. Somas Fähigkeit, die Seelen erledigter Monster zu rauben, diese für seine Zwecke einzusetzen und sie auf Schwerter, Äxte, Lanzen oder Wurfgeschosse zu übertagen, hilft dabei natürlich enorm. Zudem bekommt der Vampirjäger für jeden erlegten Zombie Erfahrungspunkte gutgeschrieben, mit denen sich wie bei einem Rollenspiel die eigenen Attribute pimpen lassen. Während die Stylus-Funktion des DS – angeschlagene Boss-Gegner wollen per Pentagramm und anderen nachgemalten Runenzeichen in die Hölle geschickt, Eisklötze weggerubbelt werden – mehr nett denn nützlich wirkt, sind das Leveldesign, das fordernde Gameplay, die tolle Optik und der Bombast-Sound über jeden Zweifel erhaben und machen „Castlevania: Dawn of Sorrow“ zum wohl derzeit coolsten DS-Action-Game.

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