Heimvideos mit gutem Ton

Die Fernsehproduzentin und Regisseurin Annaliza Savage machte sich mit Dokumentationen wie „Extended Play“ oder „Unauthorized Access“ in den USA einen Namen. Sie arbeitet außerdem als freie Autorin für Wired News, The Guardian und andere. Für CNET-Leser gibt sie nützliche Tipps, um den Ton von Heimvideos zu verbessern.


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tab1=Tipp 1:
Die richtige Ausrüstung
tab2=Tipp 2:
Integrierte Limiter
tab3=Tipp 3:
Störungen vermeiden

submitName=Annaliza Savage

submitDescription=Die Fernsehproduzentin und Regisseurin Annaliza Savage machte sich mit Dokumentationen wie „Extended Play“ oder „Unauthorized Access“ in den USA einen Namen. Sie arbeitet außerdem als freie Autorin für Wired News, The Guardian und andere.

Die Hälfte eines Videos wird über den Ton vermittelt, man sollte ihn also nicht vernachlässigen! Nur zu gern konzentriert man sich beim Drehen auf das Bild. Doch wenn die Zuschauer später nicht hören können, was gesagt worden ist, dann schalten sie irgendwann einfach ab.

Daher sollte man zunächst auf die richtige Ausrüstung achten, damit sich das Ergebnis auch sehen lassen kann.


Legen Sie sich ein externes Mikrofon zu

Inzwischen gibt es auf dem Markt jede Menge Mikrofone. Wenn man sich keine Profi-Mikrofone beispielsweise von Sennheiser leisten kann oder will, dann hat man auch die Möglichkeit, sich ein speziell für die jeweilige Kamera entwickeltes Mikrofon zuzulegen oder ein günstiges markenloses Mikrofon bei verschiedenen Anbietern zu erhalten. Je nach Situation werden bei verschiedenen Aufnahmen verschiedene Arten von Mikrofonen verwendet:

  • Richtmikrofon (Richtrohrmikrofon)

    Das Richtmikrofon schneidet so viele überflüssige Geräusche wie nur möglich heraus. Es wird bei Dialogen oder Interviews verwendet, bei denen Ansteckmikrofone nicht eingesetzt werden können. Stellen Sie sicher, dass das Mikrofon dem Geschehen so nahe wie nur möglich kommt, ohne dabei im Bild zu erscheinen.

  • Kugelkopfmikrofon

    Ein Kugelkopfmikrofon eignet sich vor allem gut für allgemeine Klangbilder. So kann man es beispielsweise bei einem Fußballspiel einsetzen und dabei den Sprechchor der Fans ebenfalls mitschneiden.

  • Ansteck- (Lavalier-) Mikrofon

    Wenn Sie Dokumentarfilme drehen, kommen Sie um ein Lavalier-Mikrofon nicht herum. Lavalier-Mikrofone eignen sich durch ihren natürlichen Klang bestens für Interviews. Stecken Sie sie einfach an einer Jacke oder einem Hemd fest und verstecken Sie die Kabel. Diese Mikrofone können Sie für eine bessere Geräuschabschirmung mit einem Kabel anschließen, Sie können aber auch eine drahtlose Variante verwenden.


Zusätzliche Tipps:

Die meisten Mikrofone verwenden ein symmetrisches XLR-Kabel. Wenn man einen XLR-1/8-Zoll-Miniplug-Adapter zum Anschluss des Mikrofons an die Kamera verwendet, sollte man darauf achten, dass man den richtigen Adapter einsetzt, der auch mit den Audio-Eingangsbuchsen kompatibel ist (entweder Stereo oder Mono).

Beim Einsatz eines externen Mikrofons sollte man das Mikrofonkabel mit einem starken Klebeband (Gaffa-Tape) an der Kamera befestigen, damit es nicht von der Anschlussbuchse baumelt. Das Gewicht des Kabels kann den innen liegenden Kontakt der Kamera beschädigen und dazu führen, dass der Ton zeitweilig aussetzt. Man kann dieses Problem (und die damit verbundenen Reparaturkosten) vermeiden, indem man das Kabel in eine Schleife legt und dann mit Klebeband an der Kamera anbringt.

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