Zweifellos ist eine Auflösung von 5 Megapixel derzeit das Maximum für Schnappschuss-Digitalkameras. Samsungs ultrakompaktes Modell mit 5 Megapixel, die Digimax i5, bietet eine wettbewerbsfähige Ausstattung in einem unscheinbaren, aber schlanken Metallgehäuse. Ausstattungsmerkmale wie interessante Funktionen, ein helles und 64 Millimeter (2,5 Zoll) großes LCD und ein VGA-Videomodus entschädigen dennoch nicht für eine träge Performance und eine nur mittelmäßige Bildqualität.

Design

Die Samsung ist solide gebaut, ultraportabel, im Allgemein bequem in der Handhabung und in Schwarz, Rot und Silber erhältlich. Solange die Kamera ausgeschaltet ist, schützt eine kleine Metallabdeckung das 3x-Zoomobjektiv und den Blitz. Während des Fotografierens kann es leicht passieren, dass man mit den Fingern das Objektiv verdeckt. Auch wenn es der Kamera an Platz für einen optischen Sucher mangelt, ist das 64-mm-LCD groß und hell und leistet bei allen Lichtverhältnissen – ausgenommen sehr extreme Aufnahmesituationen – gute Dienste.

Auslöser, Einschaltknopf und die SF-Taste (Sicherheitsblitz) befinden sich auf der schmalen Oberseite der Kamera. Während man die beiden erstgenannten Tasten am Anfang erst nach einigem Probieren findet, ist die besser abgesetzte SF-Taste leichter zu lokalisieren. Über diese Taste erhöht der Benutzer den ISO-Wert, so dass man auch bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos ohne Blitz schießen kann. Die restlichen Bedienelemente sind auf der Rückseite angebracht. Sie sind logisch angeordnet und leicht zu erreichen. Aber selbst der erfahrenste Digitalfotograf wird nicht umhinkommen, die Bedienungsanleitung zu lesen, um wirklich alle Kamerafunktionen zu finden.

ISO-, Weißabgleich- und Farbeinstellungen für einzelne RGB-Kanäle sind gut versteckt. Man kann diese Einstellungen vornehmen, wenn man zunächst auf die Taste mit dem Symbol für den Belichtungsausgleich und danach die Auf- und Abwärts-Tasten des Vier-Wege-Schalters drückt. Sobald man dies herausgefunden hat, ist das Ändern der Einstellungen ein Kinderspiel. Der Nachtmodus bietet Einstellmöglichkeiten für die Blenden- und Verschlussgeschwindigkeit, auch wenn diese äußerst eingeschränkt sind.

Die Modustaste, die die Auswahlmöglichkeiten Auto, Manuell, Film und verschiedene Szenenmodi aufruft, bietet schnellen Zugriff auf Einstellungen, die man aber auch über die Menütaste erreicht. Die Menünavigation funktioniert anders als bei den meisten digitalen Kamerasystemen und ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber sie leistet wirklich gute Dienste. Wenn man die Menüs an der Oberkante des LCD aufruft, erscheint automatisch ein farblich gekennzeichnetes Untermenü für jede Funktion, aus dem man leicht die gewünschte Einstellung auswählen kann.

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