GP2X will der PSP Konkurrenz machen

Handheld läuft unter Linux und spielt auch Videos ab

Nach dem Start der Xbox 360 kommt kurz vor Weihnachten mit der GP2X eine weitere Spielkonsole auf den deutschen Markt. GP2X ist ein Handheldsystem, das für mobile Multimedia-Unterhaltung sorgen soll. Die Konsole basiert auf dem Linux-Betriebssystem und zeigt Videos, Fotos, Texte und E-Books, außerdem spielt sie digitale Musik ab.

Die Konsolen der meisten Hersteller laufen nur mit lizenzierten Spielen und Anwendungen. Das Linux-System eignet sich dagegen sowohl für kommerzielle Angebote, als auch für selbst erstellte Programme. Der koreanische Hersteller Gamepark bietet kostenlose MAME-Emulatoren zum Download, mit denen Spiele von anderen Konsolen wie Gameboy oder Gameboy Advanced auf dem GP2X spielbar werden. Die Steuerung erfolgt auf klassischer Weise mit einem Joystik, vier Feuerknöpfen und zwei Schulterknöpfen.

Die Rechenleistung erbringt ein ARM920T-Hauptprozessor in Verbindung mit einem Video-Co-Prozessor. Die 64 Megabyte Arbeitsspeicher on Board können per SD-Karte auf bis zu vier Gigabyte aufgerüstet werden. Daten werden entweder per SD-Karte oder via USB 2.0 auf den mobilen Unterhalter überspielt.

Sieben Video-Formate kennt das Gerät, darunter MPEG, DivX und WMV und gibt sie über das 3,5 Zoll große Display in einer Auflösung von 320 mal 240 Pixel wieder. Alternativ kann GP2X durch seinen TV-Ausgang mit dem Fernseher verbunden werden. Zu beziehen ist der multimediale Begleiter zum Preis von 189 Euro.

Weitere Informationen:

  • gp2x.com
  • gp32x.com (Developer-Website)
  • CNET für mobile Geräte:
    Android-App Google Currents App for iOS

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