Mit der lang erwarteten Konica Minolta Dynax 7D steht den Minolta-Anhängern endlich eine moderne, mit dem Dynax-System kompatible digitale Spiegelreflexkamera (dSLR) zur Verfügung. Ihr 6-Megapixel-CCD und die Mittelklasse-Ausstattung wirken dieser Tage ein wenig überholt, aber die Anti-Shake-Bildstabilisationstechnologie der Kamera, die das CCD kontinuierlich neu ausrichtet, um durch Bewegungen der Kamera verursachtes Verwischen zu verhindern, ist bei dSLRs einzigartig. Starke Leistungen und ein durchdachtes Design runden diese qualitativ anständige Kamera ab, die es verdient, von jedem Einsteiger und jedem fortgeschrittenen Fotografen in der dSLR-Klasse in Betracht gezogen zu werden, besonders aber von jenen, die bereits ein oder zwei Dynax-Objektive besitzen.

Design

Wie bei den meisten dSLRs ist das Gehäuse der Konica Minolta Dynax 7D in geschäftsmäßigem Mattschwarz gehalten. Ihre rechtwinklige Gestaltung ist zwar konventionell, sieht aber gut aus. Das aus einer Magnesiumlegierung und Kunststoff bestehende Gehäuse ist robust und gut verarbeitet. Der handgerecht geformte Griff bietet guten Halt. Ohne Objektiv wiegt die Kamera etwa 850 Gramm, was für diese Klasse etwas über dem Durchschnitt liegt.

Ähnlich wie die Olympus Evolt E-300 verzichtet die Dynax 7D auf ein gesondertes Status-LCD und verwendet zur Wiedergabe der Aufnahmeeinstellungen das Haupt-LCD. Das große 64-mm-LCD (2,5 Zoll) dieses Dynax-Modells bietet genug Fläche, um mehr Einstellungen anzuzeigen, als typische Status-LCDs – darunter ISO-Wert, Farbmodus und Bildparameter sowie viele andere – und sie groß und lesbar darzustellen. Die Kamera registriert auch, wenn sie vertikal gehalten wird und passt die LCD-Darstellung entsprechend an – sehr praktisch.

Wie es bei einer Kamera für ernsthafte Fotografen sein sollte, werden die meisten wichtigen Funktionen über eigene, externe Tasten gesteuert und nicht in einem Menüsystem versteckt. Belichtungsanpassungen und andere Aufnahmeeinstellungen werden über mit Daumen und Zeigefinger betätigte Auswahlräder vorgenommen. Die Steuerung für den Weißabgleich, ein um eine Taste herum liegender, rotierender Schalter, mit dem man Zugriff auf zahlreiche Menü-Optionen erhält, gehört zu den schnellsten und flexibelsten, die hier je getestet wurden. Links oben an der Kamera befindet sich ein weiteres Rad, mit dem man den Belichtungsausgleich für Blitz- oder Umgebungslicht einstellt, jedoch können diese Einstellungen auch mit dem Rad für den Zeigefinger vorgenommen werden, was sich als effizienter erwies. Insgesamt gehören die Platzierung der Bedienelemente und die Bedienungseffizienz dieser Kamera zum Besten, was es im dSLR-Bereich gibt.

Mit einem Vier-Wege-Schalter bewegt man sich durch das Menüsystem oder steuert die Bildwiedergabe. Die Menüs haben das Aussehen, die schnelle Bedienung und das sinnfällige Layout mit denen der semiprofessionellen Digitalkameras von Konica Minolta gemeinsam.

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