Das futuristische Industriedesign des Iriver U10 dürfte neben Designliebhabern auch alle anderen Benutzergruppen ansprechen. Die kompakten Abmessungen dieses nur 70 Gramm schweren Leichtgewichts betragen 47 mal 69 mal 16 Millimeter. Das helle und kontrastreiche 2,2-Zoll-Display verfügt über eine Auflösung von 320 mal 240 Pixel. Einige Tasten befinden sich zwar auch seitlich am Gerät, die Hauptnavigation erfolgt jedoch über die vier Randleisten des Displays. Dieses vom Hersteller als D-Click bezeichnete Bedienkonzept ermöglicht die intuitive und logische Navigation mithilfe grafischer Richtungspfeile, die im Display angezeigt werden. Im Vergleich zu früheren Benutzeroberflächen von Iriver ist die des U10 erfrischend einfach und augenfreundlich aufgebaut. Sie erinnert an die Oberfläche des Olympus M:robe 500i, ist aber wesentlich kleiner und nervt nicht mit einem Touchscreen. Ein kleiner Nachteil ist die einhändige Bedienung, die zwar prinzipiell möglich, aber unergonomisch ist. Also besser beidhändig bedienen, dann gibt es auch weniger Schlieren auf dem Display.

Entlang der Kanten des Iriver U10 sind die übrigen Bedienelemente angeordnet. Auf der Oberseite liegen die etwas klein geratenen Lautstärkeregler und der Mikroanschluss, rechts befinden sich die Ein- und Ausschalttaste sowie eine Taste, die den Bildschirminhalt um 90 Grad dreht, das heißt von der vertikalen Darstellung in die horizontale Anzeige. Auf der Unterseite des Players gibt es noch eine Pause-Taste, den proprietären Anschluss für die Dockingstation und einen versenkten Reset-Knopf. Einen standardmäßigen USB-Port gibt es leider nicht. Der Anschluss für die Kopfhörer befindet sich links am Gehäuse.

Im Lieferumfang enthalten sind ein Paar annehmbare Kopfhörer, die im Ipod-Stil und natürlich passend zum U10 und zu seinem Zubehör in weiß gehalten sind, und ein proprietäres USB-Kabel, mit dem der Player geladen wird und Daten übertragen werden. Ebenfalls mitgeliefert werden ein gedrucktes Handbuch und eine Installations-CD für die Musikverwaltungssoftware Iriver Plus 2, die zwar ganz brauchbar ist, mit dem Windows Media Player jedoch nicht mithalten kann. Beim Datentransfer muss der Player eingeschaltet sein, da sonst lediglich das Gerät geladen wird.

Optional ist der Iriver auch mit Dockingstation erhältlich. In dem entsprechenden Zubehörpaket enthalten sind eine Infrarot-Fernbedienung, die Dockingstation im Retrolook, ein USB-Kabel sowie ein Minibuchsen-Kabel für Line-In-Aufnahmen, die nur über die Dockingstation möglich sind. Wenn der Iriver U10 in seiner weißen Station ruht, erinnert er an einen Minifernseher mit eingebauten Lautsprechern. Auf der Oberseite ist sogar eine Schlummertaste für den integrierten Wecker angebracht. Auf der Rückseite befinden sich Line-In- und Line-Out-Buchsen sowie ein Mini-USB-Port. Auch bei der Dockingstation gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Der Eingang auf der Rückseite ist ein Standard-Mini-USB-Port, das heißt dass hierfür ein anderes USB-Kabel als das des U10 erforderlich ist. Angesichts des stolzen Preises für den U10 hätte die Dockingstation ohnehin in den Standardlieferumfang gehört.

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