Wenn man den neuen Apple Ipod zum ersten Mal in der Hand hält, muss man ihn sich einfach genau ansehen. Auffällig sind das Design, das dünner, leichter und attraktiver ist als bei seinen Vorgängern, sowie ein neues Display, neben dem das Click Wheel winzig erscheint. Weniger auffällig sind das Fehlen des Remote-Anschlusses, das kleinere Click Wheel und die superflache Vorderseite des Ipod. Erfahrene Ipod-Benutzer könnten bemängeln, dass mittlerweile weder ein Netzteil noch ein AV-Kabel im Lieferumfang des Geräts enthalten sind. Auch wenn er zuallererst ein Audio-Player ist, wird der Ipod der fünften Generation als der Video-Ipod in die Geschichte eingehen.

Wer bei den technischen Neuheiten stets auf dem aktuellen Stand ist, weiß, dass Apple nicht den tragbaren digitalen Video-Player erfunden hat.
Unternehmen wie Archos, Creative und Iriver haben gute, wenn nicht gar erstklassige Produkte mit Videowiedergabe auf den Markt gebracht, die ein größeres Display und eine längere Akkulaufzeit vorweisen können. Aber wenn Apple für Videos gelingt, was ihnen mit Musik gelungen ist – nämlich ein nahtloses „Hardware-Software-Ökosystem“ zu fertigen, das es ermöglicht, eine große Auswahl an Inhalten auf einfache Weise auf den Ipod zu bringen -, dann wird dieses Modell, ob man es nun mag oder nicht, als das Gerät in die Geschichte eingehen, das die tragbare digitale Wiedergabe von Videos revolutioniert hat.
Der Ipod der fünften Generation ist in Weiß oder in Schwarz erhältlich, verfügt über einen 30-GByte- oder 60-GByte-Speicher und ist der beste bisher getestete Ipod. Und obwohl ihm ein wichtiges zusätzliches Feature – die Video-Wiedergabe – zu seiner soliden audio-zentrierten Grundausstattung hinzugefügt wurde, gibt es noch Raum für Verbesserungen.

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