Der Imac Core Duo ist der erste Desktop-Computer von Apple mit Intel-Komponenten. Mit dem Zwei-Kern-Notebook-Prozessor und dem Chipsatz 945GM kommt Apple der „Wintel“-Welt in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit vielleicht einen Schritt näher. Schon deshalb war der Umstieg auf die neue Technologie für das imagebewusste Unternehmen Apple nicht ganz risikolos. Dennoch geht es bei dem Wechsel nicht nur um Image, sondern um die Chance für Apple, mit der windowsbasierten Konkurrenz auch von der Leistung her Schritt zu halten.

Eine neue Plattform führt man allerdings nicht von einem Tag auf den anderen ein, ohne dass es zu Problemen kommen kann. Im Fall Apples ist es dies: Nicht jeder Software-Anbieter hat schon seine Anwendungen an die neue Technologie angepasst. Deshalb laufen manche Anwendungen, darunter Photoshop, derzeit langsamer als auf den alten G5-Imacs. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis die Software angepasst wird – fast alle Hersteller werden den Umstieg nachvollziehen.

Wenn man bedenkt, dass der neue Imac bei ähnlicher Ausstattung nicht mehr als frühere Modelle kostet (1749 Euro in der getesteten Variante mit 20-Zoll-Display, 1349 Euro mit 17-Zoll-Bildschirm und etwas schwächerer Hardware), ist das Apple-Angebot sehr attraktiv. Vor dem Kauf sollte man derzeit allerdings noch überprüfen, ob die wichtigsten Anwendungen (vor allem solche, die man für die Arbeit braucht) nativ auf der x86-Plattform laufen. Wer sich ohnehin auf Ilife und die anderen Programme von Apple beschränkt, hat keinen Grund zu warten.

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