Mit den Abmessungen einer Kreditkarte und weniger als 25 Millimeter dick fällt jedem sofort der elegante Stil der gerade mal 159 Gramm schweren DSC-T9 von Sony ins Auge.

Die Kamera ist aus Benutzersicht sehr gut entwickelt, mit einem einfachen Menüsystem und beschränkten manuellen Steuerungen, so dass keine Verwirrung entstehen kann. Die einzigen unkonventionellen Tasten dieser Kamera sind die Super Steadyshot-Bildstabilisierung und eine Taste zum Abspielen einer animierten Diashow, komplett mit Musik.

Funktionen

Die Stabilisierung und die Diashow sind neue Funktionen der T9 in der T-Serie. Die Stabilisierung funktioniert mechanisch. Sensoren erkennen die Bewegung der Hand und gleichen sie durch winzige Motoren aus, die Elemente der internen Linse antreiben. Auch wenn dieses System nicht ganz so gut funktioniert wie das in größeren Kameras, führt es doch zu einem weiteren Stopp bei Freihandaufnahmen, mit daraus folgenden Verschlusszeiten von nur 1/15 Sekunden.

Die Diashow, mit fünf Animationsstilen und einer Auswahl aus vier Soundtracks, macht richtig Spaß. Die Stile sind mehr als nur Übergänge. Einzelne Bilder können geschwenkt und vergrößert werden, in etwa so wie aus Dokumentarfilmen bekannt. Mit der Kamera werden vier Soundtracks geliefert, weitere können von benutzereigenen MP3s oder CDs hochgeladen werden. Die gesamte Show kann in der Kamera oder mit Hilfe des mitgelieferten Kabels auch auf einem Fernsehgerät angesehen werden.

Der einzig enttäuschende Aspekt ist das Objektiv der T9. Mit einem Bereich, der 38 Millimeter bis 114 Millimeter auf 35 Millimeter Film entspricht und mit einer maximalen Blende von f/3.5 bis f/4.3 ist die Linse aus den Carl-Zeiss-Werken nicht weit genug für Innenaufnahmen aus kurzer Distanz und nicht schnell genug, um selbst bei mäßiger Beleuchtung mit der Verschlusszeit mitzukommen.

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