Mit der Markteinführung des Walkman NW-A1000 hat Sony die Sonicstage-Software mit einem neuen Look ausgestattet oder, besser gesagt, durch den Connect Player ersetzt. Dieser erinnert stark an die Benutzeroberfläche von Itunes, was nicht weiter verwunderlich ist, nachdem sich Apples Softwarelösung gut bewährt hat. Die neue Sony-Software ist auch in der Tat ein Riesenfortschritt gegenüber der früheren Sonicstage-Variante.

Der NW-A1000 besticht durch eine sehr elegante und modische Optik. Während der Ipod mit seinen kleinen weißen Ohrstöpseln inzwischen ja nun wirklich allgegenwärtig geworden ist, fühlt sich der NW-A1000 frisch und neu an. Bleibt abzuwarten, ob Sony nicht auch zuletzt wegen der verbesserten Software fortan mehr Chancen auf dem heißumkämpften MP3-Markt haben wird.

Design

Sony zeigt sich beim Design des NW-A1000 überraschend innovativ. Der Connect Player imitiert zwar Itunes, das Design des Audioplayers selbst ist dafür aber umso erstaunlicher. Er ist leicht rautenförmig und erinnert an in Glanzpapier eingewickelte Süßigkeiten.

Die Vorderseite ist ähnlich wie beim legendären NW-E507 halbtransparent gestaltet. Dadurch erscheint der Text auf dem LCD-Display des NW-A1000 wie von Zauberhand auch auf dem Kunststoffgehäuses des Players. Leider ist das Gehäuse zu durchsichtig geraten, so dass man das Display darunter genau erkennt, was den Effekt erheblich weniger geheimnisvoll aussehen lässt. Beim NW-E507 funktioniert die Illusion aufgrund einer anderen Farbtechnik wahrscheinlich sehr viel besser.

Auch die Rückseite besteht aus Kunststoff. Zwischen den beiden Hälften zieht sich ein breiter Metallgürtel um das Gerät, der die Kanten vor Stößen schützt. Auch ohne dies im Versuch zu testen, scheint der NW-A1000 recht robust, besonders wenn es ihn an der Metallkante trifft.

Auf der Vorderseite befinden sich einfache Navigationsfunktionen, mit denen man durch die Titel blättern, Grundoptionen ändern und über die Zurück-Taste in Menüs navigieren kann. Die Anzahl der Tasten auf der Vorderseite des Players ist vielleicht ein wenig übertrieben, einige Funktionen hätten gut in der Hauptbedientaste zusammengefasst werden können. Trotzdem ist die Benutzeroberfläche durchweg intuitiv, so dass niemand damit Probleme haben dürfte.

An der rechten Seite befindet sich ein Schieber, mit dem die Lautstärke zu regeln ist, links liegt eine Taste für die eher selten genutzte Funktion „Artist Link“, für die eine eigene Taste im Grunde etwas übertrieben ist. An der Unterseite des Geräts befindet sich ein USB-Anschluss, während oben Kopfhöreranschluss und Pausetaste liegen.

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