Mit dem Fußball verbunden: Die richtigen Kabel für HDTV

Kabel und Anschlüsse werden im Wohnzimmer schnell zum Problem. Minderwertige Verbindungen stören die Bildqualität, oder man muss jedesmal die Spielkonsole ausstöpseln, wenn man eine DVD ansehen möchte. CNET zeigt, wie man diese Ärgernisse vermeidet.

Für ein hochwertiges Fernsehbild muss man heute über HD-kompatible Hardware verfügen. Doch auch wenn diese gut gewählt wurde, heißt das noch nicht, dass man eine gute Video- und Tonwiedergabe erzielt. Wer das Beste aus seiner Anlage holen will, muss sie korrekt und mit hochwertigen Kabeln anschließen.

Gute Kabel für gute Verbindungen

Heutige Geräte haben ein hohes Potenzial, das mit den Originalkabeln nicht unbedingt ausgeschöpft werden kann. Das kann an der mangelnden Qualität des Kabels selbst liegen. Man sollte sich also ein Qualitätskabel beschaffen, besonders für lange Verbindungen, die anfällig für Störungen sind.

Vor allem aber muss man sich vergewissern, dass man die bestmögliche Audio- oder Video-Verbindung zwischen den Apparaten benutzt. Um ein System korrekt anzuschließen, muss man die Videokabel (vom Laufwerk zum Anzeigegerät: Plasmabildschirm, LCD, Videoprojektor oder anderes) und die Audiokabel (vom Laufwerk zum Audioverstärker oder zum Anzeigegerät, wenn letzteres den Ton wiedergibt) richtig anschließen. Leider sind die zahlreichen Standards verwirrend. Zumal ein Kabel den Ton, das Bild oder sogar beides gleichzeitig übertragen kann.

Die folgende Tabelle fasst die Videoverbindungen zusammen.

Videokabel
Name Qualität Anschluss am Gerät Signalart HD
Video-Composite mäßig Cinch analog nein
S-Video passabel MiniDIN, schwarz analog nein
RGB-Scart passabel Scart (muss RGB-kompatibel sein) analog nein
YUV-Komponente passabel 3 Cinch: 1 roter, 1 grüner, 1 blauer analog ja
Computer RGB exzellent DSub15, blau, oder 5 BNC analog ja
DVI optimal DVI, weiß digital ja

Die Scart-Buchse überträgt nach Belieben ein Composite-Video-Signal, S-Video oder RGB, daher die je nachdem mäßige, passable oder exzellente Bildqualität. Nicht alle Geräte mit Scart-Buchse unterstützen RGB oder S-Video. Man muss unbedingt die Quelle entsprechend konfigurieren, damit sie das richtige Signal liefert: entweder YUV-Komponente oder RGB-Scart bei einem DVD-Spieler.

Bei einem typischen Anzeigegerät aus dem Jahr 2006 verfährt man folgendermaßen:

  • DVD-Spieler oder -Rekorder an den HDMI-Eingang (sonst YUV-Komponente oder RGB-Scart);
  • Spielkonsole an YUV-Komponenteneingang mit Spezialkabel (sonst RGB-Scart);
  • Computer an Computer RGB (sonst S-Video);
  • Kabel-, ADSL-, DVB-T- oder Satellitenempfänger an RGB-Scart (sonst S-Video);
  • Videokamera an S-Video auf der Gerätefront (sonst Composite);
  • Videorekorder an Scart (sonst Composite).

CNET für mobile Geräte:
Android-App Google Currents App for iOS
Artikel empfehlen:
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Mit dem Fußball verbunden: Die richtigen Kabel für HDTV

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *