Das Gehäuse des Ipod Hi-Fi besteht aus einem doppelwandigen Kunststoffblock, der auf die Dämpfung von Vibrationen und Resonanzen ausgelegt ist. Gängige Klangtheorien besagen, dass je dichter das Material eines Lautsprechergehäuses ist, desto besser und sauberer gibt dieses den abgespielten Klang wieder. Dabei werden vor allem Holzgehäuse bevorzugt, aber auch die Kunststoffhülle des Hi-Fi liefert ähnliche Ergebnisse.

Die Außenhaut des Ipod Hi-Fi entspricht genau demselben Weißton wie der Ipod. In die Vorderseite der Einheit sind drei Lautsprecher eingesetzt: zwei Mitteltöner und ein Subwoofer. Es sind außerdem zwei Bassreflex-Ports vorhanden, die Luft vom unteren Bereich der Rückseite auf die Gehäusefront leiten und so die Bässe verstärken.

Die gute Integration mit dem Apple-MP3-Player ist für Ipod-Systeme nicht ungewöhnlich, die Verbindung mit einer Apple-Fernbedienung dagegen schon. Da Mac-Besitzer die Fernbedienung für den Hi-Fi mit ihrer bereits vorhandenen Front Row-Fernbedienung verwechseln werden (die beiden Geräte sehen identisch aus), sollten sie am besten dem Rat von Apple folgen und sie mit einem bunten Klebeband kennzeichnen.

Mit der Fernbedienung kann man die Lautstärke regeln und zwischen den Musiktiteln wechseln. Genau wie bei Front Row ist das Bediensystem äußerst spartanisch gehalten, aber darin liegt ja gerade seine Stärke. Die Fernbedienung ist sehr klein – ungefähr so groß wie eine Kaugummipackung – weshalb man aufpassen muss, sie nicht zu verlegen.

Die meisten Benutzer dürften den Ipod Hi-Fi zu Hause einsetzen – schließlich ist er ja auch als Alternative zur Stereoanlage gedacht. Dank des Batteriefachs mit einer Kapazität für sechs Typ-D-Batterien kann das Gerät auch zur Beschallung einer Grillparty dienen.

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