Handy-TV-Pilotprojekt startet in vier deutschen Städten

Konsortium von Mobilfunkbetreibern testet DVB-H

Die Mobilfunkbetreiber E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone starten heute eine gemeinsame Initiative für Handy-TV auf Basis des DVB-H-Standards. Das Pilotprojekt wird in den Städten Berlin, Hannover, Hamburg und München stattfinden und ist bis zum 31. August beziehungsweise 31. Juli für München begrenzt.

Für das Projekt stehen Geräte von Benq, Nokia, Sagem, Samsung und Motorola zur Verfügung. Insgesamt wird es 14 Fernsehkanäle (darunter ARD, ZDF, BR, RTL, Sat 1, Pro 7, N24 und MTV) sowie sechs Radioprogramme geben. Somit können neben einer Live-Präsentation zur FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft auch Fußballspiele auf dem Handy verfolgt werden. Die Teilnehmer sind auf einen ausgewählten Personenkreis von einer „drei- bis vierstelligen Zahl“ beschränkt.

DVB-H bietet die Möglichkeit, bis zu 40 Programme an praktisch unbegrenzt viele Handynutzer auszustrahlen und ihnen gleichzeitig andere Services zu bieten. Die DVB-H-Funktechnik ist bereits theoretisch nutzbar und wird beispielsweise derzeit in Italien eingeführt. In Deutschland rechnen Experten erst Ende 2007 mit einer nahezu bundesweiten Abdeckung.

Im Gegensatz dazu hat Debitel seine Testphase abgeschlossen und bietet ab Ende Mai Handy-TV nach dem DMB-Standard an. Allerdings ist über DMB momentan nur die Übertragung von vier Sendern in acht Städten möglich.

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