Bei der Entwicklung der Plasmatechnologie hat Pioneer jahrelang den Weg gewiesen. Überraschenderweise ist dies jedoch der erste Bildschirm des Herstellers, der sämtliche Funktionen in einem Gehäuse unterbringt, ohne eine zusätzliche Media-Box zu brauchen. Alle Anschlüsse, Signalverarbeitung, TV-Tuner und Lautsprecher sind angemessen in das Gerät eingebaut. Das ist keineswegs ein neues Konzept, aber beim 436SXE scheint Pioneer es perfektioniert zu haben.

Das ansprechende Design vereint zukunftssichere Spezifikationen, darunter DVB-T- und High-Definition-Kompatibilität. Dabei handelt es sich um einen der leistungsfähigsten Plasmabildschirme, die bislang im Test waren. Pioneer hat eine Reihe moderner Technologien verwendet, um Bilder mit unglaublicher Tiefe, Detailgenauigkeit und Farbintensität über jede Quelle zu erzeugen.

Die Anschlussmöglichkeiten hätten allerdings etwas umfangreicher ausfallen können, denn es gibt nur einen HDMI-Eingang und keinen VGA-PC-Anschluss. Wem es jedoch hauptsächlich um die Performance geht, findet im Pioneer PDP-436SXE das ideale Gerät.

Design

Auch wenn er hinsichtlich des Designs ähnliche Merkmale wie die meisten modernen Plasmabildschirme aufweist, fällt schon beim Auspacken des 436SXE auf, dass Pioneer mehr Anstrengungen in die Ausführung investiert hat.

Der auffällig glänzende schwarze Rahmen ist tadellos verarbeitet – mit abgerundeten Kanten und einem Slimline-Lautsprechersystem entlang des Standfußes. Sogar die Rückseite ist in einen Metallrahmen eingefasst.

Obwohl alle möglichen Anschlüsse vorhanden sind, könnte man bei einem Bildschirm dieser Klasse mehr Optionen erwarten. An der großzügigen Rückseite befinden sich drei Scart-Anschlüsse, von denen zwei RGB-fähig sind und somit die beste Bildqualität ermöglichen. Etwas nachteilhaft ist jedoch, dass es nur einen Satz Komponenten-Eingänge und auch nur einen digitalen HDMI-Video-Eingang gibt.

HDMI wird als „digitales Scart“ beschrieben und scheint dafür prädestiniert zu sein, in Zukunft zum bevorzugten AV-Eingang zu werden. Damit ist die direkte und gleichzeitige Übertragung von digitalen Videosignalen und Mehrkanal-Sound mit nur einem einzigen Kabel möglich. Und da keine unnötigen Konvertierungen für analoge Zwischenschritte vorgenommen werden, wird das Signal ohne Verluste übertragen und somit die Leistung verbessert.

HDTV-Empfänger werden HDMI verwenden, um Sendungen in High-Definition zu übertragen, man kann aber auch hochgerechnete Bilder mit einem digitalen HDMI-kompatiblen DVD-Player ansehen. Doch genau hier liegt das Problem: Wenn man eine Settop-Box und einen DVD-Player mit HDMI besitzt, muss man wegen des einzelnen Eingangs die Kabel andauernd umstecken. Die neuesten Flachbildschirme haben heutzutage zwei HDMI-Eingänge an Board, somit ist der einzelne Eingang schon eine Minuspunkt, ebenso wie das Fehlen eines VGA-PC-Eingangs. Besitzer eines Media-Centers und High-Definition-Gamer müssen sich mit einem Adapter-Kabel behelfen, was zusätzliche Kosten bedeutet.

Allerdings gibt es einen optischen digitalen Audio-Ausgang, über den man Audiosignale an einen externen Heimkino-Receiver übertragen kann. Hinter der Frontblende befinden sich Standard-AV-Eingänge, mit denen man Geräte wie Camcorder oder Spielkonsolen provisorisch anschließen kann. Die mitgelieferte Fernbedienung ist angemessen elegant, für die darauf vorhandenen Bedienelemente allerdings übermäßig groß.

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