Core-Duo-Notebooks für Einsteiger im Preisduell

In der Freiluftsaison spielen Notebooks ihre Vorteile gegenüber Desktop-PCs besonders deutlich aus. Der Preisradar zeigt drei Einsteigermodelle mit Dual-Core-Prozessoren von Intel.

Mit einem Notebook kann man im Biergarten spielen, im Garten arbeiten oder sogar an einem beliebigen Ort WM-Spiele ansehen (DVB-T-Empfang natürlich vorausgesetzt). Die Plattform, die nach wie vor die beste Leistung in Relation zum Stromverbrauch bietet, ist Intels Centrino, speziell in der Core-Duo-Variante.

Die drei Modelle in diesem Preisradar basieren auf dieser Intel-Technologie mit zwei Prozessorkernen. Die Notebooks von Toshiba und LG verwenden jeweils das Modell T2300 mit 1,66 GHz, während Apple seinem weißen Macbook (Achtung: kein „Pro“ im Namen) einen T2400 mit 1,83 GHz mitgibt. Der Speicher beträgt bei Apple und LG je 512 MByte, während Toshiba 1024 MByte einbaut.

Der Namen Macbook weist bereits auf den großen Unterschied zu den anderen beiden Geräten hin: Das Macbook kommt mit Mac OS X, die Notebooks von Toshiba und LG haben Windows XP Home aufgespielt. Apple-Anwender und -Tester loben vor allem die Ilife-Suite, mit der man auch als Laie schnell und intuitiv Bilder bearbeiten kann, eine Homepage anlegen oder Podcasts erstellen. Windows kann dem nur seine bekannte Programmvielfalt entgegenstellen.

Doch auch die beiden Windows-Notebooks könnten kaum verschiedener sein. Das Toshiba Satellite A100-169 bringt die stärkste Grafik im Test. Es hat eine ATI Mobility Radeon X1400, die anderen beiden Notebooks bescheiden sich mit der integrierten Lösung von Intel. Die Bildschirmauflösung von 1280 mal 800 Pixeln kann mit dem Macbook mithalten, während LG nur 1024 mal 768 Pixel bietet. Dafür hält das M1 von LG aber etwa sechs Stunden mit einer Akkuladung durch und ist somit als einziges der drei Modelle wirklich gut für Flugreisen oder andere Situationen ohne Stromnetz-Zugang geeignet. Auch seine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle macht es businesstauglich. Das Macbook bietet aber gleichfalls Gigabit-Ethernet, und alle drei haben WLAN nach IEEE 802.11a/b/g an Bord.

Hinsichtlich der Anschlüsse bietet das Toshiba-Notebook den Vorteil, mit vier USBs aufwarten zu können. Auch besitzt es einen TV-Ausgang. Am Macbook dagegen ist immerhin ein Mini-DV vorhanden, der zwar nicht für ein 30-Zoll-Cinema-HD-Display dieses Herstellers reicht, aber immerhin kleinere externe Bildschirme digital versorgen kann – beispielsweise solche mit 23 Zoll.

Alle drei Notebooks kosten derzeit nur wenig über 1000 Euro: Die tagesaktuellen Preise kann man per Klick auf „Günstigster Preis“ in der Tabelle abrufen. Außerdem liegt zu jedem Gerät ein Testbericht der CNET-Redaktion vor, den man per Klick auf den Modellnamen erreicht.

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