Kompakte Fashion-Handys im Preisvergleich

In jüngster Zeit sind etliche Mobiltelefone für modebewusste Handy-Nutzer erschienen. Der Preisradar nimmt sich die leichtgewichtigen und äußerst attraktiven Modelle LG Chocolate, Nokia 7380 und Samsung P300 vor.

Innere Werte allein sind nicht genug: PCs und ihre Komponenten kann man unter dem Schreibtisch verstecken. Niemand würde einen DSL-Router nach der Optik aussuchen. Aber ein Handy ist ein jederzeit sichtbares Utensil. Zudem unterscheiden sich viele Handys funktional kaum, beziehungsweise viele Nutzer legen wenig Wert auf Zusatzfunktionen: Sie wollen einfach telefonieren.

Kein Wunder, dass zahlreiche Anwender mittlerweile ihr Handy sehr stark nach der Optik auswählen. Das hat nicht unbedingt etwas mit Angeberei zu tun. Es macht einfach mehr Spaß, mit einem eleganten Handy zu telefonieren und SMS zu versenden. Für den Preisradar dieser Woche wurden deshalb drei der schicksten aktuellen Handys ausgesucht.

Alle drei sind klein und vor allem leicht: Zwischen 65 und 83 Gramm wiegen sie, gerade noch genug, um das Telefon überhaupt in der Tasche zu spüren. Das lange, schmale Nokia 7380 misst in der Länge als einziges etwas über 10 Zentimeter, das LG Chocolate und das Samsung SGH-P300 sind kompakter.

Alle drei funken in den drei bekannten GSM-Netzen, versenden und empfangen SMS wie MMS, können als Modem mit GPRS dienen sowie als MP3-Player. Das Nokia hat auch noch einen Radioempfänger integriert. Jedes hat überdies eine kleine Kamera eingebaut, mit der man schnell einen Schnappschuss machen kann. Wie die meisten Handy-Kameras eignen sie sich zwar für MMS-Nachrichten, ersetzen aber nicht die Digicam.

Von der Akkulaufzeit her gibt es kaum Abweichungen, Nokia und Samsung geben je drei Stunden Gesprächszeit an, LG noch 20 Minuten mehr. Nokia nennt dafür eine Standby-Zeit von 240 Minuten, LG 200 Minuten und Samsung 160 Minuten. Da gibt die Displaygröße als Auswahlkriterium schon mehr her: Der Bildschirm des Nokia 7380 bringt nur 104 mal 208 Pixel mit, doch merklich weniger als der des LG Chocolate mit 176 mal 220 Pixeln oder der (ebenso große, aber quer statt hochkant eingebaute) des Samsung mit 220 mal 176 Pixeln.

Wer die Testberichte der CNET-Redaktion zu den drei Mobiltelefonen liest, erfährt auch von den durchaus vorhandenen Schwachstellen der drei Telefone. Beim Nokia 7380 ist es vor allem die Tatsache, dass der Akku fest verbaut wurde und nur von einem Händler gewechselt werden kann. Ein Handy-Akku zählt aber letztlich zu den Verbrauchsmaterialien und dürfte nach 100 bis 200 Ladezyklen, also bei Vieltelefonierern schon nach einem Jahr seine Lebenszeit beenden. Außerdem ist es so nicht möglich, einfach einen Zweitakku mit auf die Reise zu nehmen.

Das größte Handicap des LG Chocolate ist dagegen die komplexe Einrichtung eines E-Mail-Accounts. Zudem liefert das Handbuch weniger versierten Anwendern (und mit solchen sollte man bei einem Fashion-Handy rechnen) keine brauchbare Hilfestellung zum Thema.

Am Samsung P300 gibt es vor allem einen Softwarefehler zu beanstanden: Sobald der MP3-Player läuft, kann man keine anderen Funktionen verwenden, also nicht etwa eine SMS schreiben und nebenbei Musik hören. Unpraktisch ist auch, dass sich die Töne der Kamera nicht ausschalten lassen.

Die Tests, die man durch einen Klick auf den Gerätenamen erreicht, bieten weitere Informationen zur Bedienung und Funktion in der Praxis, aber auch zusätzliche Bilder. Im Fall des LG Chocolate vermittelt sogar ein Video Eindrücke aus erster Hand. Darunter in der Tabelle führen Links zu den günstigsten Preisen. Die Preisempfehlungen für die Geräte liegen zwischen 449 Euro (LG Chocolate) und 589 Euro (Nokia 7380) ohne Mobilfunkvertrag, die Ladenpreise übersteigen aber 300 Euro nur unwesentlich – bei allen drei Geräten.

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