Schnappschusskameras mit 5 Megapixeln

Sie sind schon fast echte Ein-Knopf-Kameras: Die Bedienung der Digicam-Modelle Canon Ixus 50, Casio Z500 und Nikon L3 fällt dank Motivprogrammen leicht. Die Knipskisten zum Preis von rund 200 Euro lassen aber bewusst keine Feineinstellungen zu.

Es gibt viele Arten der Fotografie. Der Profi betreibt sie als Dienstleistung, der Amateur als schönes Hobby – und mancher sogar als Kunst. Beide Gruppen nehmen sich viel Zeit für ihre Bilder. Die dritte Gruppe jedoch möchte Bilder vor allem schnell und ohne Aufwand machen. Und das mit einer möglichst billigen Ausrüstung.

Die Interessen von Schnappschussfotografen sind mit denen von Hobbyfotografen oder gar Profis nicht zusammenzubringen. Weißabgleich? Auswahl der Lichtempfindlichkeit? Solche Feinabstimmungen sind für den Schnappschussfotografen nur Hindernisse. Die Kamera soll sich möglichst automatisch selbst darum kümmern. Stattdessen helfen Motivprogramme wie Dämmerung, Porträt oder Landschaft, die wesentliche Parameter verändern, ohne den Fotografen zu überfordern.

Kein Wunder also, dass Schnappschusskameras zu einer eigenen Klasse geworden sind. Ihre drei Vertreter in diesem Preisradar, die Modelle Canon Ixus 50, Casio Exilim EX-Z500 und Nikon Coolpix L3, bieten jeweils fünf Megapixel Auflösung: genug auch für Alben im A4-Format. Alle wiegen zwischen 110 und 130 Gramm. Sie kosten zwischen 160 und 230 Euro (jeweils günstigster Preis).

Alle drei Digicams können Flash-Medien der Formate SD und MMC zum Ablegen der Bilder verwenden. Eine Speicherkarte ist wie üblich entweder nicht im Lieferumfang enthalten oder zwar mitgeliefert, aber nur von geringer Kapazität (Canon: 16 MByte). Mit einer 1-GByte-SD-Karte (Preis um 40 Euro) hat man für zahlreiche Bilder oder auch einige kleine Filme Platz.

Filme ermöglichen nämlich alle drei Kameras mit einer maximalen Auflösung von 640 mal 480 Pixeln. Bei Fotos ist die Auflösung ebenfalls fast identisch: Canon und Nikon machen Bilder mit maximal 2592 mal 1944 Bildpunkten, Casio beschränkt sich auf 2560 mal 1920 Pixel.

Kleine Unterschiede ergeben sich bei der Blitzreichweite: Sie reicht bei Canon von 0,5 bis 3,5 Meter, bei Casio von 0,4 bis 2,4 Meter und bei Nikon von 0,3 bis 3 Meter. Die Canon hat also den hellsten Blitz, bekommt jedoch auf kurze Distanzen Probleme.

Ein wichtiges Kriterium ist die Stromversorgung: Während Casio und Canon mit proprietären Akkus arbeiten, kommt die Nikon mit zwei AA-Zellen (Akku oder Batterie) aus. Damit ist die Nikon für eine lange Reise besser geeignet, da man notfalls eine Batterie am Kiosk kaufen kann, während umgekehrt Casio und Canon etwas mehr Konfort bieten: Der Akku muss zum Laden nicht entnommen werden, und ein leichtes Ladegerät liegt ab Werk bei.

Testberichte zu den drei Schnappschusskameras sind bei CNET derzeit leider noch nicht vorhanden. Es wurden aber die der Ixus 50 ähnliche Canon Ixus Wireless und die der Z500 ähnliche Casio Exilim Z55 getestet. Demnächst folgt außerdem ein Test der Nikon Coolpix L2.

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