PDAs unter 300 Euro im Preisvergleich

Internetnutzung über WLAN im Café und zuhause, lange Akkulaufzeit und winzige Abmessungen: So mancher angebliche „Business-PDA“ ist auch für Heimanwender interessant. Zumal die Einsteigerklasse unter 300 Euro kostet.

Die Verkaufszahlen von PDAs sind mittlerweile rückläufig. Das liegt vor allem daran, dass Business-Nutzer inzwischen fast ausschließlich mit Notebooks arbeiten und kein zweites Gerät für unterwegs mehr benötigen. Nutznießer dieses Trends ist der Privatanwender, der sich bei sinkenden Preisen locker ein Gerät mit WLAN-Anbindung, langer Betriebszeit und einem Gewicht von 150 Gramm leisten kann.

Jedes der drei Geräte wurde bereits für unter 300 Euro im Laden gesichtet. Alle drei gelten als Einsteigerlösung für Business-Nutzer – ein allerdings irrelevantes Etikett: Man muss keine Krawatte tragen, um Features wie niedriges Gewicht oder lange Akkulaufzeit zu schätzen.

Der Acer n50 Premium, der Fujitsu Siemens Loox 520 und der HP Ipaq rx1950 haben vieles gemeinsam: Ihre Displays lösen mit 240 mal 320 Bildpunkten auf. Sie funken über Wireless-LANs. Alle wiegen um 150 Gramm, außer dem Ipaq, der mit 125 Gramm etwas leichter ist. Die drei bieten Infrarot-Schnittstellen und USB- oder seriellen Anschluss an den PC. Sie können durch Flash-Speicherkarten der Typen SD und MMC erweitert werden.

Unterschiede gibt es bei den Kernkomponenten: Während HP und Fujitsu Siemens Prozessoren mit 300 oder 312 MHz einsetzen, ist die CPU des Acer n50 mit 500 MHz deutlich schneller. Merkt man den Unterschied? Bei typischen PDA-Aufgaben wie Adressverwaltung oder dem Lesen von E-Mails wahrscheinlich nicht. Allerdings könnten sich beispielsweise komplexe Websites mit einem weniger leistungsfähigen Prozessor durchaus langsamer aufbauen. Der Acer bringt auch den meisten Speicher mit, 128 MByte RAM (Loox: 64 MByte, Ipaq: 32 MByte).

Vorteile des Loox 520 findet man etwa hinsichtlich der WLAN-Unterstützung: Als einziges der drei Geräte funkt er auch nach dem schnelleren WLAN-Standard 802.11g mit 54 MBit/s theoretischem Maximum, während Acer und HP auf 802.11b mit 11 MBit/s beschränkt bleiben. Der HP Ipaq fällt vor allem dadurch auf, dass eine praktische Schutzhülle für Transporte im Lieferumfang enthalten ist – und durch sein besonders niedriges Gewicht.

Zusätzliche Entscheidungshilfe zwischen den drei Geräten bietet außer der untenstehenden Vergleichstabelle inklusive tagesaktueller Preissuche ein CNET-Test des HP Ipaq rx1950. Die beiden anderen Modelle wurden bisher nicht getestet. Allerdings findet sich im Test-Bereich ein Artikel über den etwa 350 Euro teuren, ebenfalls recht schlichten und funktionellen Handheld Acer 311.

CNET für mobile Geräte:
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