Mit der Casio Exilim EX-S600D ergänzt Casio die Modell-Palette um ein weiteres 6-Megapixel-Modell, das allerdings – anders als die Standardversion EX-S600 – Videos nicht im MPEG4-Format sondern im DivX-Format speichert.

Obwohl ihr 90 mal 59 mal 16 Millimeter großes Edelstahlgehäuse kaum größer ist als der Stapel Kreditkarten, den man in seiner Brieftasche bei sich trägt, bringt Casio es fertig ein 2,2-Zoll-LCD auf der Rückseite der EX-S600D unterzubringen. Um dies zu ermöglichen, wurde auf einen optischen Sucher verzichtet und die paar Tasten, die sich oben und hinten an der Kamera befinden, wurden verkleinert.

Wer große Hände hat, wird sich schwer damit tun, diese Kamera zu bedienen und einzustellen. An der extrem schmalen Oberseite der Kamera befinden sich ein winziger Einschaltknopf und der Auslöser. Die anderen Bedienelemente finden sich an der Rückseite, die vom grob auflösenden 84.960-Pixel-LCD beherrscht wird. Drei kleine Tasten sind entlang der oberen Kante des Suchers aufgereiht: Wiedergabe, Aufnahme und Movie. Daneben befinden die Zoomtasten, die leicht mit dem Daumen bedient werden können, während der Zeigefinger auf dem Auslöser ruht.

Die Funktionen der einzelnen Tasten sollte man sich gut einprägen, denn die filigrane Beschriftung auf dem Metall-Gehäuse ist je nach den herrschenden Lichtverhältnissen nur schwer zu erkennen.

Die einzigen weiteren Steuerelemente der Casio Exilim EX-S600D sind – wie auch beim 5-Megapixel-Modell Casio Exilim EX-S500 eine Menütaste, eine Best-Shot-Taste (zur Auswahl der Szenenmodi) und ein Vier-Wege-Schalter mit einer Auswahltaste in der Mitte. Nur zwei der Navigationstasten haben weitere Funktionen: Mit der Aufwärts-Taste werden die aktuellen Einstellungen auf dem LCD angezeigt, während die Abwärts-Taste als Löschtaste und auch zum Auswählen des Blitzmodus fungiert. Ein Druck auf die Best Shot-Taste ruft die 35 unterschiedlichen Aufnahmemodi auf dem LCD auf, von denen jeweils 12 mit einem für die jeweilige Szene repräsentativen Bild auf dem Display angezeigt werden.

Mit dem Cursor lässt sich ein Modus auswählen und mit der Weitwinkel- oder der Teletaste kann man ein Info-Fenster zur Verwendung desselben aufrufen. Unter der Best Shot-Option kann man die aktuellen Kamera-Einstellungen als benutzerdefinierten Aufnahmemodus speichern, wobei Belichtung, ISO, Weißabgleich, Blitzeinstellung, Schärfe, Farbsättigung, Intensität und andere Einstellungen zusammen mit den Voreinstellungen im Menü gespeichert werden. Die individuellen Einstellungen werden im 8,3 MByte großen, internen Speicher abgelegt und gelöscht, wenn der interne Flash-Speicher formatiert wird.

Andere Funktionen, darunter leider auch die Belichtungseinstellungen (deren Anpassung mindestens acht Tastendrucke erfordern) werden über das mehrstufige Menüsystem gesteuert, das unter anderem je drei Optionsbildschirme für Aufnahme, Bildqualität, Wiedergabe und Einstellfunktionen enthält. Man kann aber auch den Cursor-Tasten Rechts und Links eine Funktion zuordnen und so die Menüs umgehen. Dabei hat man die Auswahl zwischen Selbstauslöser, Belichtung, Weißabgleich, Fokus und ISO-Einstellungen.

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