Letztes Jahr, mitten im MP3-Rummel – und nachdem Steve Jobs wiederholt an tragbaren Videogeräten kein gutes Haar gelassen hat -, kündigte Apple den Ipod der fünften Generation an, der von vielen als Ipod video bezeichnet wurde. Sieben Monate später hat der U2 Ipod seinen Platz in der erfolgreichen Menge der Ipods gefunden. Zunächst debütierte diese Sonderausgabe des Ipod mit der Technologie der vierten Generation (Schwarzweiß-Bildschirm mit Click Wheel), später bekam er dann ein Farbdisplay. Heute ist das Modell, das gemeinsam von der irischen Rockband U2 und Apple entwickelt wurde, eine in Rot und Schwarz gestaltete Version des Ipod der fünften Generation.

Der neueste Ipod U2 (30 GByte, 349 Euro) ähnelt im Großen und Ganzen dem Ipod Video der fünften Generation, bringt aber auch einige neue Features mit. Am auffälligsten ist der Kontrast zwischen Ferrari-rotem Click Wheel und schwarzem Gehäuse. Dreht man den MP3-Player um, findet man eine weitere Neuerung – die per Laser eingravierten Unterschriften aller vier Mitglieder von U2 auf dem glänzenden dunklen Metallgehäuse der Rückseite sowie eine U2-Prägung und die Wörter „Special Edition“. Man erhält außerdem einen Code für den Itunes Music Store, mit dem man ein exklusives 30-Minuten-Video von U2 herunterladen kann.

Einige werden über die 30 Euro meckern, die man mehr für den 30-GByte-Ipod zahlen muss, aber sicherlich nicht U2-Fans und andere, die einen MP3-Player suchen, der ein anderes Design hat als der allgegenwärtige Standard-Ipod. Nicht nur die rot-schwarze Vorderseite ist anders gestaltet, auch die Metallrückseite hat einen etwas dunkleren Farbton als das herkömmliche Modell. Alle, die auf die Einführung des neuen Ipod warten – der vermutlich einen größeren Bildschirm und eine längere Akkulaufzeit sowie gerüchteweise Wi-Fi bieten wird – sollten noch etwas länger aushalten, denn das Modell könnte bereits Ende des Jahres veröffentlicht werden.

Design

Der Ipod der fünften Generation verdient viel Lob für sein makelloses und flaches Design. Das 30-GByte-Modell wiegt bei Abmessungen von 61 mal 104 mal 10 Millimeter nur 136 Gramm und liegt sanft wie ein Baby in der Hand. Während Designelemente wie das Click Wheel bekannt sind, ist dieser Ipod aufgrund seines 64 Millimeter großen Displays mit 260.000 Farben und einer kontrastreichen Auflösung von 320 mal 240 Pixeln, das die obere Hälfte der Vorderseite dominiert, noch attraktiver.

Das Click Wheel, das mittlerweile auf Apples eigener Technologie basiert (seit dem nano arbeitet Apple nicht mehr mit Synaptics Tech zusammen), ist circa 6 Millimeter im Durchmesser kleiner als beim Ipod der vierten Generation, so dass man mit einer Daumenbewegung nicht mehr ganz so weit scrollen kann wie bisher. Die Auswahltaste, die bisher etwas abgesetzt war, ist jetzt ganz flach. Der Kopfhörer-Anschluss wurde ganz nach rechts versetzt und der Remote-Anschluss, den man für eine Vielzahl von Zubehör, wie beispielsweise Apples Remote-Kopfhörer, brauchte, ist ganz verschwunden. Die Hold-Taste ist von der rechten auf die linke Seite gerutscht, während der Anschluss für die Dockingstation weiterhin zentral an der Unterseite zu finden ist. Insgesamt ist das Design einfacher und edler, aber auch ein bisschen weniger ergonomisch.

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