Viel Bild für 300 Euro: 19-Zoll-TFTs im Preisvergleich

Das Angebot an 19-Zöllern ist unüberschaubar geworden: Keine andere Displayklasse wird derzeit so viel verkauft. Der Preisvergleich zeigt an drei Beispielen, worauf es sich zu achten lohnt.

Die meistverkaufte Displaygröße ist aktuell die Diagonale von 19 Zoll. Entsprechend zahlreich sind die Modelle. Für den Preisvergleich mussten drei Modelle ausgewählt werden: Alle drei besitzen eine Auflösung von 1280 mal 1024 Bildpunkten. Die Preise liegen unter 500 Euro, allerdings bekommt man so manches Modell schon für unter 200 Euro.

Ein erster Blick gilt der Ausstattung: Was bekommt man außer dem Bildschirm? Nur der Hyundai Imagequest N91S verfügt über eingebaute Boxen. Das macht ihn attraktiver, wenn gewünscht – und für Hi-Fi-Freunde mit 5.1-Boxensystem dürfte er damit aus dem Rennen sein. Zur Ausstattung gehört natürlich auch der clevere Monitorständer des Benq FP93V: Er bietet Platz für einen Mini-PC wie den Mac mini. So kann der Schreibtisch sauberer gestaltet werden.

Technisch ähneln sich die Geräte – das ist kein Wunder, denn eben deswegen wurden sie ja für das Preisduell ausgewählt. Der größte Unterschied: die Reaktionszeit. Die Leuchtdioden des Viewsonic VX922 wechseln innerhalb von 2 Millisekunden ihren Status, während die beiden anderen Modelle dafür 8 Millisekunden benötigen. Der Unterschied dürfte nur bei Spielen oder bei Action-Szenen von DVDs erkennbar sein, doch wer viel spielt, sollte diesem Kriterium hohe Priorität einräumen. Die Herstellerangabe der Reaktionszeit ist allerdings nur als grober Hinweis brauchbar, da oft unterschiedliche Messverfahren eingesetzt werden.

Der Viewsonic VX922 bietet zudem den besten Kontrast (650:1) und den größten Betrachtungswinkel (170 Grad horizontal wie vertikal). Der Benq FP93V (550:1 und 140/135 Grad) kann ebensowenig mithalten wie der Hyundai N91S (500:1 und 150/130 Grad). Die Helligkeit ist mit 270 bis 280 Candela pro Quadratmeter bei allen drei Geräten ähnlich.

Erst an den Anschlüssen kann man erkennen, warum der Hyundai Imaquest ein kleines Stück günstiger als die beiden anderen Modelle ist: Er hält keinen digitalen Anschluss für den PC bereit. Lediglich eine VGA-Buchse (auch D-Sub genannt) ist vorhanden. Die Modelle von Viewsonic und Benq haben zusätzlich DVI-D-Eingänge. Zudem kann man feststellen, dass diese beiden höherwertigen Bildschirme auch deutlich weniger Strom aufnehmen.

Betrachtet man die aktuell günstigsten Preise, kostet der Viewsonic um 300 Euro, der Benq etwa 250 und der Hyundai unter 200 Euro. Diese Reihenfolge gibt aber auch die Qualität wieder: Der Kunde bekommt, wofür er bezahlt.

Um sich endgültig für eines der zahlreichen TFT-Modelle dieser Größe zu entscheiden, kann man die lange Liste der 19-Zöller weiter einschränken – etwa nach Preis, Betrachtungswinkel oder Kontrast. Auch die Testberichte zu den Geräten Viewsonic VX922 und Benq FP93V beinhalten zahlreiche Verweise auf andere, eventuell besser auf das Anforderungsprofil zugeschnittene Modelle.

CNET für mobile Geräte:
Android-App Google Currents App for iOS

Themenseiten: Kaufberatung

Artikel empfehlen:
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Viel Bild für 300 Euro: 19-Zoll-TFTs im Preisvergleich

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *