Die Kodak Easyshare C533 ist eine einfache und günstige Kamera, die auch nicht vorgibt, etwas anderes zu sein. Diese Schnappschusskamera mit 5 Megapixel nimmt anständige Fotos auf und reagiert schnell, aber aufgrund der instabilen Verarbeitung, des winzigen 46-Millimeter-LCDs und des minimalistischen Funktionsumfangs gehört die C533 eindeutig in die Kategorie Sparmodell.

Design

Günstige Kameras sind nicht dafür bekannt, über ein extrem robustes Gehäuse zu verfügen. Aber die C533 fühlt sich richtig billig an, selbst im Vergleich zu ihren Schwestermodellen. Mit einem Gewicht von 187 Gramm und einer Tiefe von 36 Millimeter erinnert ihr Kunststoffgehäuse an eine Packung Cornflakes. Für eine einfache Schnappschusskamera besitzt dieses Modell etwas zu viele Bedienelemente. Der Auslöser befindet sich in der Mitte eines Auswahlrads auf der Oberseite – neben zwei Tasten für den Blitz und Selbstauslöser beziehungsweise den Serienbildmodus.

Auf der Rückseite sind ein winziger Zoomschalter, eine Vierwege-Pfeiltaste mit einer in der Mitte befindlichen OK-Taste, eine rote Share-Taste sowie vier zusätzliche Tasten für Menü, Bildbetrachtung, Anzeige/Info und Löschen untergebracht. All diese Bedienelemente wurden neben dem kleinen 46-Millimeter-LCD platziert. Letzteres Feature lässt ausreichend Platz für einen optischen Sucher, der zusätzliche Möglichkeiten für die Bildkomposition bietet, beispielsweise für Nahaufnahmen oder wenn das LCD bei direkter Sonneneinstrahlung nicht mehr zu erkennen ist.

Funktionsumfang

Das schlichte Objektiv der Kodak Easyshare C533 mit einer Brennweite von 37 bis 111 Millimeter (entsprechend 35-Millimeter-Kleinbildkamera) reicht für alltägliche Aufnahmesituationen aus. Für aus der Nähe aufgenommene Gruppenfotos ist der Blickwinkel allerdings etwas zu eng. Die C533 bietet einige Aufnahmeoptionen. Dem Fotografen stehen vier Voreinstellungen für den Weißabgleich sowie ein Belichtungsausgleich in Schritten von ±2 LW zur Verfügung. Die C533 bringt außerdem einige Szenenmodi wie Selbstporträt, Schnee, Party und Feuerwerk mit. Ihr VGA-Quicktime-Movie-Modus wartet mit ruckeligen 11 Bildern pro Sekunde auf. Die vom Anwender einstellbare ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 80 bis ISO 800, wobei die höchste Einstellung nur bei einer Auflösung von 1,1 Megapixel zur Verfügung steht.

Leistung

Trotz einer langsamen Einschaltzeit von 4,6 Sekunden hat sich die C533 im Test anständig geschlagen. Der Zeitabstand zwischen 2 Aufnahmen liegt bei 1,8 Sekunden und bei eingeschaltetem Blitz bei 2,3 Sekunden. Es wurde eine Auslöseverzögerung von 0,6 beziehungsweise 1,1 Sekunden für gut und schlecht beleuchtete Motive gemessen, was typische Werte für eine Kamera dieser Klasse sind. Der Serienbildmodus ist auf lediglich 3 Aufnahmen bei einer Geschwindigkeit von 2,7 Bildern pro Sekunde beschränkt.

Bildqualität

Mit der C533 aufgenommene Bilder machen zwar einen recht guten Eindruck, sind aber weit entfernt von der Qualität, welche die besten Kameras dieser Klasse bieten. Die Testfotos zeigen deutliche violette Farbsäumen an kontrastreichen Kanten, übermäßig kalte und warme Bildbereiche und ein sichtbares Bildrauschen ab ISO 200.

Obwohl die Kodak Easyshare C533 eine recht anständige und günstige Kamera mit akzeptabler Performance ist, die brauchbare Fotos aufnimmt, fühlt sie sich billig an, und auch der winzige LCD-Bildschirm und der langsame Movie-Modus wirken sich negativ auf den Gesamteindruck aus. Die Canon Powershot A530 bietet für denselben Preis eine bessere Leistung.

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