WLAN zum Mitnehmen: kompakte Router im Preisvergleich

Ob Datenaustausch oder geteilte Internetverbindung: Ein mobiler WLAN-Router ermöglicht den sekundenschnellen Aufbau eines Netzes. Geräte um 200 Gramm eignen sich für die LAN-Party ebenso wie fürs Konferenzzimmer.

Mit drahtlosen Routern lassen sich Notebooks oder auch PCs mit WLAN-Anschluss in kürzester Zeit zu einem Netzwerk verbinden. Ist ein DSL- oder Kabelmodem angeschlossen, können die angeschlossenen Rechner dank Routing-Funktion auf das Internet zugreifen. Aber auch in beengten Wohnräumen kann ein Kompakt-Router erste Wahl sein. Die Option, das Gerät auf Reisen oder Ausflüge mitzunehmen, schadet nicht.

Wichtigste Eigenschaft eines WLAN-Routers sollte heute die Unterstützung von IEEE 802.11g oder auch „Wireless-G“ sein. Dieser Standard erlaubt Geschwindigkeiten bis 54 MBit/s. Manche Geräte bringen zusätzlich herstellerspezifische Beschleunigungsverfahren für bis zu 108 MBit/s mit. Allerdings müssen die WLAN-Karten zu diesen Verfahren kompatibel sein – was speziell bei Notebooks mit ihren Mini-PCI-Karten von Intel oder Broadcom selten der Fall ist.

Die drei in der Tabelle aufgelisteten Geräte unterstützen deshalb alle Wireless-G. Der Linksys Wireless Broadband Router ist mit 144 Gramm das leichteste Modell. Der 150 Gramm schwere APC Wireless Mobile Router 802.11g liegt nur knapp darüber. Lediglich der Buffalo Wireless Cable/DSL Smart Router fällt mit 277 Gramm deutlich schwerer aus und ist zudem größer.

LAN-Ports sind Luxus

Alle Router benötigen einen LAN-Port für die Verbindung zum Kabel- oder DSL-Modem. Zusätzliche Netzwerkports sind ein Luxus, der sich lohnt, wenn man häufig weitere Geräte per Netzwerkkabel anschließen möchte – von der Webcam über netzwerkfähige Drucker bis zum Internet-Telefon. Die Modelle von Linksys und Buffalo halten für diesen Anwendungsfall je vier Netzwerkanschlüsse bereit – zusätzlich zum WAN-Port.

Gerade in einem spontan aufgebauten Netzwerk sind Sicherheitsfunktionen des Routers äußerst wichtig. Alle drei Geräte bieten deshalb Firewall-Funktionen. Der Datenfunk wird verschlüsselt. 128-Bit-WEP sowie WPA sind Standard und werden von allen drei Modellen angeboten. Mit den zusätzlichen Verschlüsselungsverfahren AES und TKIP empfiehlt sich der Buffalo speziell für professionelle Anwender, die entsprechend ausgestattete Notebooks einsetzen.

Mit den Verfahren NAT und PAT ordnet der Router entweder jedem Gerät im Netzwerk oder allen gemeinsam eine nach außen sichtbare Internet-Adresse zu. So kann auf offene Ports nicht von extern zugegriffen werden. Zusätzlich ist die Möglichkeit wünschenswert, per VPN einen verschlüsselten Tunnel zwischen zwei Systemen quer durch das Internet zu legen. Den Durchgang solcher VPN-Verbindungen unterstützen die Modelle von Linksys und APC.

Die Ladenpreise aller drei Modelle, die man über die Tabelle ermttelt bekommt, liegen teils deutlich unter 50 Euro. Wer noch weniger ausgeben möchte, sollte sich nach Auslaufmodellen umsehen, die lediglich den 11 MBit/s schnellen 801.11b-Standard unterstützen. Die Einbuße bei der Geschwindigkeit ist immer noch sinnvoller, als auf wichtige Sicherheitsfeatures zu verzichten.

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