Pay-TV und Plattenrekorder inklusive: Sat-Receiver im Preisvergleich

Sat-Receiver der gehobenen Klasse bieten nicht nur Einschübe für Pay-TV-Karten und eine Aufzeichnungsmöglichkeit, dank zweier Tuner kann man auch gleichzeitig fernsehen und ein anderes Programm auf Festplatte speichern. Die Straßenpreise beginnen bei 270 Euro.

Wer einen Satellitenreceiver kaufen will, steht vor einer einfachen Grundfrage: Muss es ein Twin-Receiver sein? Nur diese ermöglichen es, gleichzeitig ein Programm zu sehen und ein zweites aufzuzeichnen. Allerdings sind dazu zwei Antennenbuchsen mit separater Verbindung zum Empfänger an der Schüssel erforderlich.

Wer so gut wie ausschließlich vorher aufgenommene Sendungen verfolgen möchte, kommt ohne Twin-Receiver aus, und wenn nur eine Antennenbuchse vorhanden ist, zwingt dies auf alle Fälle zum Verzicht.

Keine Frage stellt sich dagegen hinsichtlich der Übertragungstechnik – digital sollte es heute sein. Wichtig sind außerdem wenigstens zwei Scartanschlüsse, um Spielkonsolen oder Abspielgeräte wie Videorekorder oder DVD-Player anschließen zu können. Einige wenige aktuelle Receiver-Modelle kommen sogar mit zwei Scart-Buchsen.

Auch auf eine eingebaute Festplatte sollte man nicht verzichten – es sei denn, das Signal des Receivers geht direkt an einen Computer (egal ob PC oder spezielles Media Center), der ohnehin eine Speicherfunktion besitzt. Mit eingebautem Festplattenrekorder dient der Receiver gleichzeitig als Archiv für Sendungen zum späteren Sehen. 80 GByte bieten wenigstens 40 Stunden Fernseh-Aufzeichnung in Standard-Qualität. 160 GByte sind ein Luxus, der sich nur bei häufiger HD-Aufzeichnung oder mit dem Wunsch nach einem größeren Archiv lohnt.

CI-Karten immer wichtiger

Wer Pay-TV sehen möchte, benötigt zudem mindestens einen Steckplatz für eine Commom-Interface- oder kurz CI-Karte. Diese Erweiterungsmöglichkeit könnte zukünftig an Bedeutung gewinnen, da unter anderem private Sendekanäle möglicherweise schon bald verschlüsselt ausgestrahlt werden und nur gegen eine Gebühr zu empfangen sein werden. Für Sprachenbegeisterte ist zudem die Möglichkeit interessant, einen der zahlreichen ausländischen Pay-TV-Sender zu empfangen – das Angebot in französischer Sprache ist zum Beispiel beachtlich und die Programmvielfalt überraschend.

Die drei für den Preisradar ausgewählten Modelle sind Twin-Receiver mit zwei Tunern, können also ein Programm darstellen und ein zweites aufnehmen. Alle besitzen zwei CI-Card-Einschübe und eine Festplatte: Der Humax-Receiver bietet 80 GByte Kapazität, die Geräte von Technisat und Satforce je 160 GByte Speicherplatz.

Ein wichtiger Punkt im täglichen Umgang mit dem Receiver ist die Bedienfreundlichkeit: Wie intuitiv erreicht man bestimmte Punkte im Menü, wie schnell kann die Aufnahmefunktion aktiviert werden? Dabei können Erfahrungsberichte und Tests im Web helfen. Idealerweise sollte man sich das gewünschte Gerät aber einmal in einem Fachgeschäft oder Elektromarkt demonstrieren lassen.

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