Nur ein Jahr, nachdem Steve Jobs die Presse und einen großen Teil der interessierten Öffentlichkeit mit der ultraflachen Eleganz des ersten Ipod Nano in Erstaunen versetzte, hat Apple nun die neue Version des Nano herausgebracht.

Abgesehen von einem radikal anderen Gehäuse, das an den Ipod Mini erinnert, und einer erheblich besseren Akkulaufzeit unterscheidet sich der neue Nano nicht wesentlich von seinem Vorgänger. Apple hat sich vom 1-GByte-Modell verabschiedet und bietet stattdessen eine 8-GByte-Version für 249 Euro an. Die Preise für die 2-GByte- und 4-GByte-Versionen senkte der Hersteller auf jetzt 149 beziehungsweise 199 Euro.

Die zweite Generation (2G) des Ipod Nano hat das einfache Weiß abgelegt und zeigt sich nun in metallischer Farbvielfalt. Ein glänzender Silberton ist für das 2-GByte- und das 4-GByte-Modell erhältlich, hellrosa, grün und blau für die 4-GByte-Variante, während das 8-GByte-Gerät tiefschwarz gehalten ist. Das Gehäuse selbst entspricht in etwa einem verkleinerten Ipod Mini und besteht aus nahtlosem, eloxiertem Aluminium, wodurch der 2G-Nano nicht nur kratzfester ist als sein Vorgänger, sondern auch insgesamt stabiler.

Wie der alte Nano besitzt auch der 2G ein Clickwheel als einziges Bedienelement (abgesehen vom Schalter für die Tastensperre an der Oberkante). Über dem Clickwheel befindet sich der recht kleine Farbbildschirm (1,5 Zoll), der 40 Prozent heller ist als der des Vorgängergeräts, und an der Unterseite des Players sitzen Anschlüsse für Kopfhörer und Dock. Ein größerer Bildschirm wäre eine willkommene Verbesserung gewesen, ein Vorteil ist jedoch die Übereinstimmung der Abmessungen (der 2G ist mit 90 mal 40 mal 6,5 Millimetern nur etwas dünner und länger als der alte Nano): Alle Nano-Accessoires dürften auch für das neue Modell passen.

Ipod Nano 2. Generation
Die neuen Ipod Nanos sind in verschiedenen Farben erhältlich. Darüber hinaus hat Apple die Akkulaufzeit verdoppelt.

Wie auf den anderen Ipods auch findet man sich auf dem 2G-Nano einfach zurecht, allerdings muss man sich unter Umständen erst einmal an das Clickwheel gewöhnen, besonders, wenn man zuvor einen MP3-Player mit anderen Bedienelementen benutzt hat. Das Hauptmenü enthält die Optionen Musik, Fotos, Extras, Einstellungen und Zufallswiedergabe – besonders die letztgenannte Option ist praktisch. Die Musikstücke werden komfortabel nach Wiedergabelisten, Interpreten, Alben und so fort geordnet. Wenn man sich nicht erinnern kann, welcher Interpret ein bestimmtes Stück oder ein bestimmtes Album herausgebracht hat, kann man die neue Suchfunktion verwenden, die sich im Untermenü Musik befindet.

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