Externe Festplatten: 500-GByte-Modelle im Preisvergleich

Ob Archiv oder Backup – externe Festplatten sind extrem einfach nutzbar und ermöglichen das Speichern einer Vielzahl von Daten an einem Ort – ohne das Medium zu wechseln. Im Preisvergleich werden Luxusmodelle mit 500 GByte Kapazität gelistet.

Die Multimedia-Revolution hat den Bedarf an Speicherplatz vervielfacht. Wo man früher ein paar Texte und kleine Fotos speicherte, erzeugen viele Anwender selbst Podcasts, Videos oder multimediale Diashows. Aber die Speichermedien wachsen mit den Bedürfnissen. Festplatten in Standardgröße erreichen derzeit schon eine Kapazität von 500 GByte – auch als externes Modell.

Externe Festplatten werden vor allem für Backups verwendet. Erstellt man eine schlichte Eins-zu-eins-Kopie der internen Laufwerke des Rechners, muss sie also möglichst ebenso groß sein. Vernünftige Backup-Software, wie sie als OEM-Version vielen Laufwerken beiliegt, ermöglicht zwar relativ unproblematisch eine Komprimierung auf die Hälfte, bietet aber andererseits regelmäßige Aktualisierungen, um nicht nur den Zustand der letzten Woche, sondern auch von vor zwei Wochen wiederherstellen zu können. Für Backup auf Knopfdruck ist beispielsweise die Maxtor Onetouch III optimiert.

Auch als Archiv sind externe Festplatten geeignet. Western Digital hat diese Verwendung mit einer Designmetapher aufgegriffen und die Western Digital My Book Premium Edition wie ein (Tage-)Buch gestaltet. Im Gegensatz zu einer Lösung mit DVD- oder selbst Bluetooth-Medien müssen die archivierten Daten nicht auf verschiedene Medien verteilt werden: Eine 500-GByte-Platte sollte eine Weile reichen, selbst wenn man hochauflösende Videos sammelt. Dies ist besonders praktisch, wenn die Festplatte einen Netzwerkanschluss besitzt, wie das Freecom Classic SL Network Drive. Aber auch per USB oder Firewire verbundene Laufwerke können natürlich für ein kleines Netzwerk freigegeben und von mehreren Anwendern genutzt werden.

Bei der Anschaffung einer externen Festplatte sollte man neben der Kapazität auch auf Größe und Geschwindigkeit achten. Die Laufwerke der 500-GByte-Klasse machen da wenig Unterschied – alle drehen mit 7200 U./min und spezifizieren eine Zugriffszeit von etwa 9 Millisekunden. Anders sieht es aus, wenn man wegen Abmessungen und Gewicht zu einer Festplatte mit 2,5 oder gar 1,8 Zoll Bauhöhe greift. Diese Modelle kommen noch mit geringeren Rotationsgeschwindigkeiten. Auch sind hier nur geringere Kapazitäten verfügbar.

Als Beschränkung der Geschwindigkeit erweist sich aber oft genug der gewählte Anschlusstyp. Firewire bietet (je nach Version – Firewire 800 mit 800 GBit/s wäre ideal) einen höheren Durchsatz als USB 2.0, wird aber selten verbaut. Netzwerke, vor allem Fast-Ethernet oder Gigabit-Ethernet, sind dagegen so schnell, dass man diese Verbindungstechnik auch bei Einzelplatz-PCs erwägen sollte, wenn die Festplatte sie unterstützt.

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