Kompakte Begleiter: 12-Zoll-Notebooks im Preisvergleich

Ausgerechnet bei Notebooks gehört die Mobilität nicht zu den wichtigsten Kriterien von Heimanwendern. Dabei sind Geräte, die man stets im Rucksack bei sich tragen kann, gerade für Pendler oder Studenten äußerst interessant.

Viele Anwender kaufen (zu) große Notebooks. Zwar werden tragbare Kleingeräte wie MP3-Player oder Smartphones immer beliebter, doch ausgerechnet beim Notebookkauf steht echte Mobilität eher im Hintergrund. Kein Wunder: Fach- und Elektromärkte haben meist nur Notebooks ab 15 Zoll Bidschirmdiagonale im Programm. Was darunter liegt und schön leicht ist, gilt als Business-Modell.

Dabei können gerade Privatanwender oft von Subnotebooks mit 12-Zoll-Bildschirm profitieren: beim Pendeln ins Büro, auf der Urlaubsreise oder beim Besuch von Freunden, denen man die neusten Diashows und Filme zeigen möchte. Neben kompakter Abmessungen sollten die Geräte aber auch noch ein Gewicht unter zwei Kilo haben.

Die Kernkomponenten von Subnotebooks stammen seit Jahren fast ausschließlich von Intel. Seit dem Pentium M bietet dieser CPU-Hersteller Strom sparendere Notebook-Prozessoren als Konkurrent AMD. Obwohl allerdings der Core 2 Duo aktuell ist, laufen viele Subnotebooks wie die drei unten gelisteten noch mit dem Vorgänger Core Duo – oder im Fall des Samsung Q25 sogar noch mit dessen Vorgänger Pentium M.

Ein Notebook sollte man heute mit einem Gigabyte Speicher bestücken – das gilt für Subnotebooks erst recht, da mehr Speicher weniger Festplattenzugriffe bedeutet, Festplattenzugriffe aber Zeit und Strom kosten. Eine integrierte Grafik wie die verschiedenen Intel-Chipsätze genügt dagegen den meisten Ansprüchen. Wählt man ein Notebook mit separatem Grafikchip, ist der Leistungsgewinn meist in Relation zur gesunkenen Akkulaufzeit so gering, dass es sich kaum lohnt. Eine Ausnahme sind natürlich 3D-Spiele und CAD-Anwendungen, für die Subnotebooks ohnehin nicht in Frage kommen.

Als weitere Besonderheit verzichten Subnotebooks üblicherweise auf ein fest integriertes optisches Laufwerk. Stattdessen wird ein externer Brenner entweder mitgeliefert oder zum Kauf empfohlen, wenn man nicht sämtliche Installationen über das Netzwerk beziehungsweise aus dem Internet laden möchte.

Als Basis der Preisvergleichs dienen das Lenovo Thinkpad X60s, Acers Travelmate 3022WTMi in einer jahreszeitgemäßen weißen Ausführung und das Samsung Q25-1600 Byron. Das Konzept des Samsung Q25 hebt sich recht deutlich von dem der anderen beiden Notebooks ab – eine Dockingstation und ein Zweitakku werden mitgeliefert. Allerdings ist die Pentium-M-Technik eine Generation hinter den Core-Duo-Prozessoren der anderen beiden Modelle zurück. Ob ein Subnotebook einen Zweikernprozessor benötigt, ist eine andere Frage.

Das von CNET auch getestete Acer Travelmate 3022WTMi hebt sich durch Widescreen-Display und eine Auflösung von 1200 mal 800 Pixeln von der Kornkurrenz ab. Das Lenovo Thinkpad X60s besticht dagegen durch das geringe Gewicht von 1,3 Kilo trotz stabilem Metall-Chassis, das auch das Samsung nur in Minimalausstattung unterbieten kann.

Alle drei Geräte kommen mit Windows XP Professional. Die Preisempfehlungen von fast 2000 Euro wirken abschreckend, doch sollte man sich erst die deutlich niedrigeren Straßenpreise ansehen, bevor man die Idee eines wirklich tragbaren Notebooks verwirft, das als ständiger Begleiter immer im Rucksack dabei ist.

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