Weg mit den Schaltern: Optoelektronik sorgt für mehr Sicherheit im Auto

Die Zahl der Bedienelemente im Auto explodiert – und verwirrt die Fahrer. Innovative Komponenten von Sharp sollen ein neues Schalterdesign in Fahrzeugen ermöglichen. Licht etwa schaltet sich durch einen Handwink ein.

Getrieben von Innovationen im Elektronikbereich, befindet sich die Ergonomie von Fahrgastzellen massiv im Umbruch. Bis vor kurzem waren mechanische Dreh- und Kippschalter zur Bedienung von Anwendungen wie der Lüftung, der Helligkeit der Anzeigen und des Radios ausreichend. Durch den verstärkten Einbau elektrischer und elektronischer Anwendungen in Fahrzeugen wächst die Zahl der Bedienelemente zu einer fast unüberschaubaren Batterie von Schaltern an. Diese Entwicklung geht zu Lasten der Verkehrssicherheit, denn die Vielzahl der Schaltknöpfe erschwert die Bedienung und Orientierung, was den Fahrer ablenken kann.

Drei wegweisende Trends zur Steigerung der Fahrsicherheit und Optimierung der Ergonomie kennzeichnen heute das Design von Fahrzeuginnenraumelektronik und deren Steuerelementen:

  1. Der Einzug von TFT-LCDs als zentrales Display für Navigation und Infotainment.
  2. Die Konsolidierung der Steuerung von vor allem neuen Car-Infotainmentfunktionen in einem Multifunktionsschalter, dem so genannten Center-Switch.
  3. Die Umstellung von Kippschaltern zu kombinierten Druck- und Drehschaltern.

Die neue Generation von Schaltern muss daher nicht nur in Bezug auf Temperaturbeständigkeit und mechanische Belastbarkeit auf die Anforderungen der Fahrzeugindustrie ausgelegt sein. Sie muss auch sehr viel mehr Funktionen erfüllen und sich dabei einfach und sicher bedienen lassen, ohne maßgeblich die Aufmerksamkeit des Fahrers abzulenken.

Sharp präsentierte auf der Electronica in München neue optoelektronische Komponenten, die Entwicklungsingenieuren ein erweitertes Maß an Freiheit beim ergonomischen Design von Schaltelementen und Reglern im Fahrzeuginneren bieten soll.

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