Wii, PS3 und Xbox 360: die Spielkonsolen der neuen Generation

Drei Konsolen kämpfen um die Plätze unter den Weihnachtsbäumen 2007 – eine davon allerdings nur in Form eines Gutscheins. Zwei setzen auf High-End-Grafik, eine auf ein besonderes Steuerungsprinzip. Bewährt hat sich allerdings erst eine.

Vergleicht man die neueste Generation an Spielkonsolen, kann man den Preis nicht zum alleinigen Kriterium erheben. Die Preisempfehlungen der Hersteller reichen von 250 Euro (Nintendo Wii) bis 650 Euro (Sony Playstation 3) – in der Mitte die Microsoft Xbox 360 zum Preis von 399 Euro.

Nintendo setzt auf den günstigen Preis der Wii, aber auch auf deren originelle Steuerung: Der Controller im Stil einer Fernbedienung enthält Lage- und Bewegungssensoren. So kann der Anwender den Controller beispielsweise wie einen Tennisschläger in der Hand halten und bewegen – und die Konsole darauf reagieren. (Das Prinzip wird anhand vieler Beispiele im CNET-Test erläutert.)

Hinsichtlich der Hardware hält sich Nintendo allerdings zurück. Die derzeit nur in kleinen Stückzahlen erhältliche Wii bietet längst nicht die fotorealistische Bildqualität der Xbox 360 (seit einem Dreivierteljahr erhältlich) oder der Playstation 3 (soll in Deutschland im März launchen). Da die Hardware nur wenig über die des Vorgängers Gamecube hinausgeht, kann man auf der Wii auch alle Titel für den Vorgänger spielen. Die Wii liegt also zumindest in Sachen Abwärtskompatibilität vorne.

Die Playstation 3 steht dieses Weihnachten bereits auf vielen Wunschzetteln, obwohl ihr Start in Deutschland noch drei Monate auf sich warten lassen soll. Das ist nicht so erstaunlich, wenn man weiß, dass die Hardware in den USA bereits verkauft wird – die Leistungsfähigkeit der Konsole ist also bekannt. (Mehr dazu im CNET-Test.) Zahlreiche Online-Shops nehmen gegen Anzahlung längst Vorbestellungen entgegen.

Die Playstation bietet nicht nur die stärkste Grafikengine aller bisherigen Konsolen (noch vor der Xbox 360), sondern enthält auch ein Blu-ray-Laufwerk. Sony möchte den Riesenerfolg der Playstation 2, die beim Launch einer der günstigsten DVD-Player war, wiederholen – und sowohl der Konsole als auch dem HD-Film-Format einen guten Start verschaffen. Schon die Multimedia-Eigenschaften der PS3 sind so beeindruckend, dass sich eine Anschaffung als reines Mediacenter für Filme, Fotos und Musik unter Umständen lohnt.

Microsoft unterstützt das mit Blu-ray konkurrierende HD-DVD-Format. Ein HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 ist vor wenigen Tagen erschienen. HD-Playback kann somit nachgerüstet werden. Der Preis für das Gesamtsystem ähnelt dann allerdings dem der PS3 – das Laufwerk allein kostet 199 Euro.

Wenn die Xbox 360 auch kein innovatives Steuerkonzept wie die Wii und eine etwas schwächere Grafik als die PS3 mitbringt, so hat sie doch einen für viele sicher entscheidenden Vorteil: Sie ist auf dem Markt etabliert und wird durch zahlreiche hervorragende Spiele unterstützt. Wer in den Weihnachtsferien loslegen und möglichst gut unterhalten werden möchte, für den ist die Microsoft-Konsole erste Wahl. (Alles Wissenswerte über die Xbox 360 steht im CNET-Test.)

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