Elektronik-Tuning per Ebay: Aus Kleinwagen wird Luxuskarosse

Tunen mit Hilfe von Ebay Motors und anderen Internet-Plattformen liegt im Trend. Gut ein Drittel des Umsatzes beim Autozubehör entfällt auf die IT sowie elektronische Bauteile. Nicht immer ist die Qualität der Offerten jedoch ausreichend.

Die Essen Motor Show 2006 hat es gezeigt: Auto-Tuning hat sich in Deutschland zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Nach Angaben des Verbandes Automobiltuning und Zubehör (VATZ), gibt es allein in Deutschland mehr als 600 Tuner und Tuninghändler. Das Marktvolumen liegt demnach bei einem jährlichen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro und nimmt weiter zu.

Etwa ein Viertel des Marktes für Zubehörteile – das sind geschätzt rund eine Milliarde Euro pro Jahr – entfällt auf die IT und Fahrzeugelektronik. Das steigende Interesse hat vor allem mit dem Trend zur High-Tech-Ausstattung im Innenraum zu tun. Das Fahrzeug mutiert für manche zum zweiten Wohnzimmer mit Klimageräten und Klimaservice, vernetzter Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und Navigationsgerät. Das allgemeine Handyverbot am Steuer forciert zusätzlich den Bedarf nach kreativen Lösungen in der Kommunikation und Unterhaltung.

Entgegen dem allgemeinen Klischee geht es also nicht nur um die besonders hübsch verzierte Karosserie, besonders heiße Reifen oder das exklusive Flair im Interieur. Im Fokus liegt meist die hochgeschraubte Motorleistung. Gerade an dieser Stellschraube lässt sich aber oft kaum noch Entscheidendes drehen.

Auch die Elektronik ist gerade beim durchschnittlichen Egomobil von der Stange wie Opel, Ford oder VW mit seinen großen Communities zum wichtigen Faktor herangereift, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Eine leistungsstarke Multimedia-Ausstattung gehört heute fast schon dazu.

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