TV-Bildschirme im Preisvergleich: LCD-Fernseher ab 40 Zoll

Nicht jeder für HD vorbereitete Fernseher kann auch das Bild eines PCs korrekt und scharf darstellen. Der Preisvergleich untersucht drei Modelle, die derzeit im Preis etwas über 1000 Euro liegen.

Wer einen großen, flachen Fernsehern kaufen möchte, steht vor einem breiten Angebot – und vor einer enormen Anzahl an Fallen. Zum Beispiel möchte, wer sich so ein Gerät für über 1000 Euro kauft, auch den PC anschließen können – oder gleich einen Mac Mini statt einer Settop-Box als Fernseh-Quelle nutzen. Da für HD vorbereitete Fernseher („HD-Ready“) HDMI-Eingänge besitzen und der PC-typische digitale Monitorausgang, der DVI, per Adapter auf HDMI passt, sollte sich in der Theorie jeder HD-Ready-TV für den PC-Anschluss eignen. In der Praxis sitzt der Anwender oft vor einem schwarzen Bildschirm: HDMI ist nicht gleich HDMI.

Den PC-Anschluss ermöglichen die Fernseher von Fujitsu-Siemens wie der hier gelistete Myrica VQ40-1 oder die Modelle von LG wie der 42LC3R. Schon beim dritten in der untenstehenden Tabelle aufgeführten Gerät kommt es zu Problemen: Der Acer AT4220 hat zwar gleich zwei HDMI-Schnittstellen, aber nur nach dem Standard HDMI 1.1. Wer den Rechner mit diesem Fernseher verbindet, sieht zwar das Fernsehbild, muss aber auch den Ton verzichten.

Dennoch steht der Acer-Bildschirm nicht ganz zu unrecht unter den drei hier verglichenen Modellen. Er schafft nämlich immerhin eine pixelgenaue Darstellung (Eins-zu-eins-Pixelmapping) per VGA-Anschluss. Nur mit Pixelmapping sind nämlich bestimmte Elemente des PC-Bildes wie die Taskleiste überhaupt auf dem Bildschirm zu sehen – im Gegensatz zum Overscan-Verfahren, mit dem die meisten Fernseher das Bild auf die Anzeige zoomen. Trotzdem ist eine digitale Ansteuerung per DVI/HDMI natürlich der analogen per VGA qualitativ vorzuziehen.

Überhaupt nicht tauglich für den digitalen PC-Anschluss sind beispielsweise die Fernseher von Toshiba oder Samsung. Vor dem Kauf sollte man daher unbedingt das Internet nach Erfahrungsberichten anderer Käufer durchsuchen.

Der Myrica ist mit 40 Zoll Bilddiagonale etwas kleiner als die beiden anderen aufgelisteten Modelle (42 Zoll), bringt aber die gleiche Auflösung von 1366 mal 768 Pixeln mit. Die Bildschirme können also die mit 720 Zeilen geringere der beiden HD-Auflösungen darstellen. Full-HD mit 1080 Zeilen ist in dieser Preisregion noch nicht geboten.

Ansonsten ähneln sich die technischen Daten der drei Geräte. Alle sind aus fast jedem Winkel einsehbar (178 Grad horizontal wie vertikal), reagieren innerhalb von 8 Millisekunden auf Bildveränderungen und schaffen eine Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter. Den Kontrast gibt Acer mit 1200:1 an, LG mit 1600:1 und Fujitsu-Siemens mit 1000:1. Für den LG spricht weiterhin eine deutlich geringere Leistungsaufnahme (190 Watt im Betrieb laut Hersteller – Fujitsu-Siemens gibt 320 Watt an).

Wie eingangs gesagt genügen die technischen Daten für den Vergleich von Fernsehern derzeit längst nicht – man muss unbedingt auch Erfahrungsberichte von Anwendern und Tests von Magazinen studieren. CNET steuert dazu beispielsweise einen ausführlichen Test des Fujitsu-Siemens Myrica Q40 bei.

CNET für mobile Geräte:
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