Mehr Speicher fürs Archiv: Externe DVD-Brenner im Preisvergleich

Für Schnäppchenjäger ist jetzt der beste Zeitpunkt, auf DVD als optisches Speichermedium umzusteigen: Die Leistungsdichte ist hoch, der Markt eng – was zu interessanten Gerätepreisen führt. Zudem kann die Technik als absolut ausgereift gelten.

Während die Hersteller optischer Laufwerke um Kundschaft für noch gar nicht lieferbare HD-DVD- und Blu-ray-Laufwerke buhlen, haben viele Anwender mit älteren Systemen und Notebooks noch nicht einmal DVD als Speichermedium für sich entdeckt. Vielfach war früher zwar ein DVD-Leselaufwerk an Bord, das aber entweder gar nicht oder nur CDs brennen konnte. Wer jetzt auf DVD zum Export von Daten, für Backups und zur Archivierung umsteigen möchte, kann dies mit einem externen DVD-Brenner einfach und preisgünstig tun.

Lohnt sich der Umstieg überhaupt? Eine DVD bietet 4,7 GByte, mit Double-Layer-Beschichtung typischerweise sogar 8,5 GByte. Damit hat sie die sechs- bis elffache Kapazität einer CD. Das ist kein gewaltiger Sprung. Wer viel mit externen Flash- und Festplattenspeichern arbeitet, kann eventuell direkt von CD auf Blu-ray oder HD-DVD wechseln. Andererseits lohnt sich der Wechsel auf die preiswerte DVD durchaus noch, wenn man einfach optische Medien mit etwas mehr Platz möchte – der DVD-Standard wird sich garantiert noch etliche Jahre halten.

Gegen Dual-Layer spricht übrigens die deutlich geringere Brenngeschwindigkeit, aber auch der deutlich höhere Preis für die Medien: Ein Zehnerpack DVD+R mit 4,5 GByte kostet derzeit um 8 Euro, zehn DVD+R mit 8,5 GByte kosten 18 Euro.

Die ausgewählten Brenner werden über USB 2.0 mit dem PC oder Notebook verbunden. Für die Stromversorgung des Laufwerks ist ein separates Netzteil erforderlich. In Einzelfällen kann man auch Firewire verwenden. Insbesondere Firewire 800 bitet eine höhere Geschwindigkeit als USB, aber kaum ein Rechner ist damit ausgestattet. Von den drei Brennern im Preisvergleich ist nur der Freecom mit einer Firewire-Buchse versehen.

Die gelisteten Modelle von Freecom, LG und Philips schaffen jeweils 16-fache Normgeschwindigkeit beim Brennen von DVD-R sowie DVD+R. Sie unterstützen alle DVD-Formate einschließlich DVD-RAM. Die Brenner von LG und Freecom sind zudem in der Lage, die Vorderseite des Mediums mit dem Laser zu beschriften, wenn man „Lightscribe“-taugliche Rohlinge kauft. Diese Technik beherrscht der Philips SPD 3000 CC nicht, aber sein Nachfolger SPD 3200 CC ist ebenfalls mit Lightscribe lieferbar.

Auf Grund der ähnlichen Leistungswerte lohnt es sich, bei der Suche nach einem DVD-Brenner auf den Lieferumfang zu achten: Liegen einige Rohlinge, darunter auch Lightscribe-Medien, und das Verbindungskabel bei? Welche Brennsoftware packt der Hersteller in den Karton? Hat man dann einen Brenner mit den benötigten Features und gutem Preis-Leistungsverhältnis gefunden, kann eigentlich nichts schiefgehen – DVD und selbst Lightscribe sind mittlerweile eben bewährte Techniken.

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