Mit der Alpha DSLR-A100 steigt nun auch Sony in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras ein. Neben einem vergleichsweise großen Funktionsumfang besitzt die Kamera einen 10,2-Megapixel-CCD-Sensor sowie eine aktualisierte Version des Bildstabilisierungssystems CCD-Shift von Konica Minolta.

Mit einem Design, das dem der Dynax 5D von Konica Minolta sehr ähnlich ist, hat Sony einen durchaus würdigen Konkurrenten im Preissegment um die 1000 Euro auf den Markt für digitale Spiegelreflexkameras gebracht.

Da die Kamera mit Dynax-AF-Objektiven kompatibel ist, sollten Besitzer solcher Objektive mit dieser Kamera auf ihre Kosten kommen. Gleichzeitig bietet die DSLR-A100 auch eine ernstzunehmende Alternative zu den üblichen Angeboten für Einsteiger auf dem Gebiet der digitalen Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon. Sony vermarktet die DSLR-A100 in zwei Varianten: nur als Gehäuse für knapp 900 Euro oder im Set aus Gehäuse und einem passendem Zoomobjektiv ab 1000 Euro.

Design

Sony hat eindeutig vom Kauf des Know-hows von Konica Minolta auf dem Gebiet der digitalen Spiegelreflexkameras profitiert. Das Gehäuse der Sony Alpha DSLR-A100 liegt sehr gut in der Hand, was kaum erstaunt, da es der Form der mittlerweile vom Markt genommenen Dynax 5D sehr ähnlich ist. Sony hat bei dieser neuen Kamera für etwas mehr Flair gesorgt und die Kamera um den Verschluss herum und entlang des nach oben klappbaren Blitzes mit einem schwarz glänzenden Kunststoff versehen und auch einige Bedienungselemente verlagert. Trotzdem kann man die DSLR-A100 mit der 5D verwechseln, wenn man die zwei Kameras nebeneinander legt.

Die Designverbesserungen von Sony werden durch die Gruppe der am häufigsten verwendeten Bedienelemente angeführt, die auf einem Rad links neben dem Blitz angeordnet sind. Es muss lediglich eine Funktion wie ISO, Weißabgleich oder Belichtungsmessung ausgewählt und die Funktionstaste in der Mitte des Rades gedrückt werden, um die entsprechende Einstellung zu ändern.

Die Kamera lässt sich allerdings nicht ganz so einfach bedienen wie die Konica Minolta 7D, was an den vielen Spezialscheiben und -tasten liegt. Deutliche Verbesserungen gegenüber der 5D und anderen digitalen Spiegelreflexkameras sind jedoch unverkennbar, da nicht mehr so viele spezifische Funktionstasten überall auf der Rück- und Oberseite der Kamera verteilt sind. Leider hat Sony die Taste für den Antriebsmodus oben auf der Kamera belassen und weiter zurückgesetzt: weg vom Auslöser. Diese Taste lässt sich nicht so einfach bedienen, und da die 5D drei Tasten auf der Rückseite hatte, hätte man diese Taste dort problemlos unterbringen können.

Andere Tasten wiederum sind sehr logisch angeordnet. Das gilt auch für die Menü- und Wiedergabetasten, die sich entlang des 2,5 Zoll großen LCD-Displays mit 230.000 Pixeln befinden. Die Antiverwackelfunktion, die jetzt als Super Steady Shot bezeichnet wird, verfügt über einen speziellen Einschalter auf der unteren rechten Seite auf der Kamerarückseite.

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