Mit der DSC-T50 erweitert Sony seine T-Serie um ein weiteres Modell. Genauso wie die T30 verfügt auch diese Kamera über einen CCD-Sensor mit 7,2 Megapixeln, eine optische Bildstabilisierung sowie einen dreifachen optischen Zoom. Im Vergleich zu einer Kleinbildkamera liegt der Brennweitenbereich bei umgerechnet 38 bis 114 Millimetern. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören ein Zoomobjektiv (f/3,5 bis f/4,3) und eine Lichtempfindlichkeit bis ISO 1000.

Anstatt des 2,5 Zoll großen LCD-Monitors der T30 besitzt die DSC-T50 ein 3 Zoll großes Touchscreen-LCD. Dieser Touchscreen ist der einzige wesentliche Unterschied zwischen den beiden Modellen, und da Sony die beiden Kameras preislich ungefähr im gleichen Segment ansetzt, sieht es so aus, als könnte man sich entscheiden, ob man die Kamera mit oder ohne Touchscreen möchte.

Design

Die Bedienung der Kamera mittels Touchscreen ist nicht jedermanns Sache. Daher hat Sony die T30 und T50 wohl auch im selben Preissegment angesiedelt. Ein ganz wesentlicher Nachteil von Touchscreens ist, dass sie oft nicht so gut reagieren wie richtige Knöpfe. Sehr häufig muss man die virtuellen, berührungsempfindlichen Tasten mehrmals drücken, bevor sie ansprechen.

Sony hat den Lieferumfang der Kamera um einen Stift ergänzt, der zwar die Bedienung vereinfacht, sich jedoch nicht am Kameragehäuse befestigen lässt. Stattdessen ist er am Trageriemen der Kamera anzubringen, was jedoch in den meisten Fällen wohl unterbleiben wird. Wenn man nicht mit dem Stift arbeiten möchte, bleibt einem nichts anderes übrig, als die Fingernägel lang genug wachsen zu lassen und spitz zuzuschneiden, um sie zum Navigieren der Kameramenüs einzusetzen. Der Monitor reagiert besser auf die Berührung mit dem Fingernagel als auf die weicheren Fingerspitzen.

Die Menüs selbst hätten auch noch etwas praktischer gestaltet werden können. Zum Beispiel bietet der erste Bildschirm, der sich öffnet, sieben Auswahlmöglichkeiten (Aufnahmemodus, Blitzaufnahmen, Fokussierung, Auflösung, Belichtungskorrektur, Timer und Makro/Lupe) sowie eine Menütaste. Über die Menütaste kommt man zu einer zweiten Menüebene, in der weitere Einstellungen vorgenommen werden können, darunter ISO, Weißabgleich, Farbmodus, Belichtungsmessung, JPEG-Qualität und andere. Daneben ist sogar noch eine Taste vorhanden, die zum Einstellungsmenü führt, in dem noch mehr Einstellungen möglich sind. Das bedeutet, man muss jedes Mal über die Hauptmenüseite gehen, wenn die Lichtempfindlichkeit geändert werden soll, und es müssen zwei Seiten durchblättert werden, um eine Speicherkarte zu formatieren oder die Vorblitzfunktion zur Reduktion von roten Augen ein- oder auszuschalten.

Der Touchscreen wurde zwar oben moniert, aber er macht sich unter Umständen überhaupt nicht bemerkbar, wenn man die Kameraeinstellungen nicht ändern will. Stellt man die Kamera nur einmal ein, lässt dann alles auf Automatik und drückt nur noch den Auslöser, kann es durchaus sein, dass das durch den Touchscreen ermöglichte übersichtliche und funktionelle Design überzeugt: Es gibt ansonsten nur zwei Tasten und einen Zoomumschalter auf der Rückseite. Wenn man jedoch bedenkt, wie viel freier Platz vorhanden ist, wäre es sicherlich sinnvoll gewesen, wenn Sony einige Tasten neben dem LCD-Monitor angeordnet hätte, um das Menüsystem etwas zu vereinfachen. So wäre die Kamera bereits viel bedienerfreundlicher geworden, wenn spezielle Tasten für den direkten Zugang zu den drei Menüebenen vorhanden wären.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Digicam mit Touchscreen: Sony Cybershot DSC-T50

  • Am 19. November 2007 um 18:25 von Max Lanzerath

    sehr stylisch
    Hi Leute,

    ich finde diese Kamera echt total genial! Sie sieht einfach stark aus und Touchscreens sind total in! Schade, dass die DSC-T50 so teuer ist… :(

    Mfg
    Max

    • Am 26. Mai 2010 um 22:07 von steffy

      AW: sehr stylisch
      hallo
      du hast doch gesagt das die kamera zu teuer ist wen du möchtest verkaufe ich sie dir für 350euro.

      LG steffy

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