Vor circa 30 Jahren hat Pentax die K1000 herausgebracht, eine mechanische Spiegelreflexkamera, die legendär wurde als preiswerte Allzweckkamera. Unzählige Fotografiestudenten erkundeten mit ihr die Geheimnisse der Fotografie – und tun dies heute noch. Bei Ebay bekommt man bis heute Exemplare. Mit der K100D und der K110D, zwei neuen Spiegelreflexkameras mit 6,1 Megapixeln, möchte Pentax nun an die Erfolgsgeschichte von damals anknüpfen.

Anders als die Seriennummern erwarten lassen ist die K100D die teurere der beiden Kameras. Das liegt an der von Pentax entwickelten optischen Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung. Wenn man von diesem Aspekt absieht, sind die beiden Geräte identisch. Sie verfügen über ein 2,5-Zoll-LCD-Display, 11-Punkt-Autofokus und eine Lichtempfindlichkeit bis zu ISO 3200. Und beide Kameras akzeptieren eine Vielzahl von Pentax-Objektiven, einschließlich vollständig manueller Objektive, die noch älter sein können als die K1000.

Rein auf Pixel fixierte Fotografen werden sicherlich den CCD-Sensor mit nur 6,1 Megapixeln monieren. Für Ausdrucke bis zum A4-Format – und damit für die meisten Hobbyfotografen – reicht dies jedoch völlig aus. Hinzu kommt noch, dass die Kamera zu diesem Preis ein wahres Schnäppchen unter den digitalen Spiegelreflexkameras ist. Die K100D kann entweder als reine Gehäuseversion erworben werden oder als Set aus Gehäuse und 18-bis-55-Millimeter-Objektiv.

Design

Die K100D wurde auf der Basis des alten Gehäuses konzipiert und wird daher allen vertraut vorkommen, die bereits eine digitale Spiegelreflexkamera von Pentax besitzen. Häufig benutzte Funktionen wie ISO, Blitz, Weißabgleich und Antriebsmodus lassen sich durch Drücken der Funktionstaste einstellen, während der Zugriff auf weitere Einstellungen über die Menütaste möglich ist. Ein Programmrad auf der linken Seite der Kameraoberseite ermöglicht das Umschalten der Aufnahmeprogramme und den Zugriff auf sechs verschiedene Motivprogramme. Die Auswahl mit der Bezeichnung SCN auf dem Rad bietet Zugriff auf weitere acht Motivprogramme, die jeweils mit einer Erklärung versehen sind.

Auf dem Gehäuse befindet sich ansonsten nur ein weiteres Rad, das zur Anpassung der Belichtungskorrektur oder Blenden- beziehungsweise Verschlussgeschwindigkeit in den betreffenden Vorwahlprogrammen vorgesehen ist. Das bedeutet, es muss eine kleine Taste neben dem Auslöser gedrückt werden, um die Blende bei rein manuellen Aufnahmen zu ändern. Dies ist nicht ganz so praktisch wie bei anderen Kameras, die über zwei solche Räder verfügen, eines für die Blende und eines für die Verschlussgeschwindigkeit. Derselbe Knopf fungiert auch als Zugang zur Belichtungskorrektur bei Aufnahmen in den anderen Programmen.

Ein Schiebeschalter unten rechts auf der Rückseite der Kamera ermöglicht das Ein- oder Ausschalten der Bildstabilisierung. Dort finden sich auch die Menütaste, vier Navigationstasten und eine Funktionstaste auf der rechten Seite des 2,5 Zoll großen LC-Displays mit 210.000 Pixeln.

Die Kamera selbst benötigt vier Batterien vom Typ AA oder zwei vom Typ CR-V3, die von unten in den Griff eingelegt werden. Das Speichern der Bilder erfolgt auf SD-Karten.

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